Proseminar Online Journalismus
Fachbereich Kommunikationswissenschaft, Abteilung Journalistik
Uni Salzburg Wintersemester 04|05 | Lektor Helmut Spudich

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Online-Journalismus

Proseminararbeiten | Teilnehmer am Proseminar tragen durch ihre eigene Arbeit zu einem Themenbereich von Online Journalismus bei; dazu gibt es sowohl Themenvorschläge als auch die Möglichkeit ein eigenes Thema in Abstimmung mit dem LV-Leiter zu formulieren. Es sind Einzelarbeiten und gemeinsame Projekte möglich.

Die Arbeit wird im Rahmen des Proseminars präsentiert; wahlweise kann die Arbeit in Form eines traditionellen
Seminarpapiers oder in Form eines fortlaufenden Weblogs publiziert werden.

Themenvorschläge | Stichworte zu Themen, die in Abstimmung mit dem LV-Leiter noch auszuformulieren sind:

>> Die
österreichische Online-Landschaft: 10.12.04

Michaele Baur, René Milich

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Expose (Auszug): In unserer Proseminararbeit zur österreichischen Online-Landschaft widmen wir uns den Onlineauftritten ausgesuchter, nationaler Medienunternehmen aus den Bereichen TV, Radio und Presse. Die Entwicklungsgeschichte der Websites als auch aktuelle Zugriffsstatistiken werden im Mittelpunkt unseres Interesses stehen. Ebenso interessant scheint ein Vergleich im Hinblick auf die Finanzierung derartiger Seiten (Stichwort: Leader vs. Außenseiter). Sollte es uns gelingen, Informationen zu den Leserprofilen zu erhalten, werden wir diese ebenfalls in unsere Arbeit einbinden.


>>
Weblogs und Journalismus: Welche journalistischen Möglichkeiten bieten Blogs, welche Formen entwickeln sich, welche Angebote gibt es im deutschsprachigen Raum, herausragende Beispiele international

>> Die
Eigenständigkeit von Online-Journalismus: 10.12.04

Silvana Baumgartner, Sarah Hötzender

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Online-Medien sind vielfach Verwertungskanäle für ihre Stammmedien; wieviel eigenständige Inhalte bringen Online-Medien hervor, was ist die Tendenz?

Expose (Auszug): Wir haben vor die verschiedensten Zeitungen und  Magazine inhaltlich und formal miteinander zu vergleichen um somit die Unterschiede feststellen zu können. Zeitungen haben meist eine begrenzte Anzahl von Seiten, wobei das Internet beliebig viel  Platz bietet Information zu veröffentlichen.

Bei Online- Nachrichten hat man die Möglichkeit über einen Link Näheres über das berichtete Thema zu erfahren, das heißt Geschichten verzweigen sich in weitere Geschichten, wohingegen die Zeitung meist lediglich die ergänzende Literatur anführt.

Uns interessiert auch wie es in einigen Jahren im Bereich der Eigenständigkeit des Online-Journalismus aussehen könnte.

Werden mit den Jahren die Zeitungen vom Internet verdrängt?


>> Die
Gestalt von Online-Medien: Welche Strukturen, Formen entwickeln sich online, welche eigenständigen (gegenüber Print, Radio, TV) Formen zeichnen sich ab?

Caroline Burger-Ringer, Jürgen Einöder

>> Download als pdf-Datei (250 KB)

Expose (Auszug): Unsere Hypothese ist: Die Gestalt von Onlinemedien existiert nicht. Die Information liegt elektronisch gespeichert vor und kann von verschiedenen Endgeräten aus abgerufen und für verschiedene
Verwendungszwecke aufbereitet werden. Sie ist daher einerseits abhängig von technischen Faktoren ( z.B. Bandbreite, Endgerät, Software,
Redaktionssysteme, ...), andererseits von Faktoren wie Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit, Benutzeroberfläche und Usability, genauso wie
von der inhaltlichen Gestaltung der Texte und der Intention der Medienmacher.


>>
Fotografie und Fotojournalismus Online: Trotz der vielfältigen Möglichkeiten des Online-Mediums scheint das Bild und Fotojournalismus auf eine untergeordnete Rolle als bunte Illustration reduziert.

Florian Emminger, Dominik Heinzle, Walter Schweinöster

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Expose (Auszug): Öffnet man die Online-Ausgaben diverser Printmedien, so bietet sich ein fast durchwegs einheitliches Bild: Etwas Text und zahlreiche kleine Bilder, die neben illustrer Werbung und diversen Grafiken beinahe untergehen, sollen das Weiterlesen schmackhaft machen.

Wir wollen - in Form eines Weblogs - herausfinden und dokumentieren, welche Rolle Bilder im Onlinejournalismus tatsächlich spielen. Grundannahme ist, wie schon auf der oj-homepage treffend formuliert: „Trotz der vielfältigen Möglichkeiten des Online-Mediums scheint das Bild und somit der Fotojournalismus auf eine untergeordnete Rolle als bunte Illustration reduziert.“ Es gilt in erster Linie, zu prüfen, ob diese Annahme auf den Internet-Alltag zutrifft oder nicht. Die Suche nach „außergewöhnlichen“ Beispielen (sowohl positiver als auch negativer Art) für den Einsatz von Fotos wird dabei im Vordergrund stehen.

 Weiters wollen wir herausfinden, welche Trends und Entwicklungen sich abzeichnen. Wie werden die Bilder zukünftig am Schirm dargestellt? Wer passt sich an, Content an Hardware, Text an Bild, oder umgekehrt usw.? Liegt die Zukunft gar im bewegten Bild?


>>
Arbeitssituation Online Redaktion und Journalisten
Ivana Pilic

>> Download als doc-Datei (84 KB)


>>
"My Paper": Personalisierung von Online-Medien durch Auswahl persönlicher Themen, "Suchmaschinen-News"
Sophie Beindl, Ivana Pilic, Ingrid Schicker

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Expose (Auszug):
Im Internet hat man nicht nur beliebig viel Platz zur Publikation von Informationen, sondern auch die Möglichkeit über Suchmaschinen wie http://www.google.at die Informationsfülle einzugrenzen.

Zu untersuchender Gegenstand unserer Recherche ist das Potential der Medien Nachrichten auf das Interesse eines bestimmten Users abzustimmen und ihm aus dem gesamten Angebot die Nachrichten zur Auswahl anzubieten, die ihn persönlich interessieren. Somit hätten Online News einen entscheidenden Vorteil gegenüber traditioneller massenmedialer Berichterstattung: Zeitersparnis durch Vorselektion.

Bei unseren Nachforschungen werden wir uns auf Suchmaschinen und Online-Nachrichtenmedien wie das Wallstreet Journal konzentrieren, welches zusätzlich die „create-an-allert-Funktion“ anbietet, womit man sich bei Bedarf ausgewählte Informationen über Themenkategorien per E-Mail zusenden lassen kann.

Ebenso werden wir versuchen, die Frage des Identitätsverlustes von traditionellen Printmedien (z. B. der Standard) zu erörtern.

Weblogs mit journalistischem Charakter personalisieren Nachrichten durch die Mitgliedschaft von Usern, die gleiche Interessen, Werteinstellungen, Hobbys, usw. teilen. Durch die Partizipation an solchen Foren erfolgt die Selektion von Informationen durch „Seelenverwandte“ respektive menschliche Kraft. Ein Beispiel hierfür wäre http://bizeps.or.at.


>>
Online-Medien und Werbung: 10.12.04

Maria Kapeller, Verena Ströher, Tom Otter

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Expose: Im Rahmen dieses Proseminars wollen wir nun versuchen, die Werbung der Online-Medien - hauptsächlich im Bezug auf Journalismus - näher zu beleuchten: Formen der Online-Werbung, Unterscheidung zwischen reinen Online-Medien und Internetauftritten von Printmedien, Darstellungsformen und Handhabung, Notwendigkeit der Werbung als Finanzierungsquelle, Problem des Streuverlustes und Frage der Effienz...

>>
Wirtschaftliche Struktur und Situation von Online-Medien

>>
Social Content: Mehr als andere Medien ermöglicht Internet Community Building und die Produktion eigener Inhalte; welche journalistische Relevanz birgt diese Entwicklung?

Bernadette Aichinger, Karoline Held, Doris Kurfner
>> Download als doc-Datei (612 KB)

Expose (Auszug):

1. Definition von social content. Darlegung unserer Forschungsinteressen.

2. Anführen von praktischen Bespielen. Wo entsteht explizit „social content“: Foren, Chats, Weblogs, Rezensionen, Postings. Aufzeigen von Fallbeispielen: www.derStandard.at, www.amazon.com, www.thewell.com, www.orkut.com

3. Bedeutung von „Social Content“. Was kann „social content“ bewirken? (Meinungsänderung, Denkanstoß, Feedback-Möglichkeit – 2-Weg-Kommunikation des Internets, Veränderung von Machtstrukturen: Der Rezipient wird zum Sender – hat „die selben“ Möglichkeiten wie ein Journalist)

>> Wie Breitband Nutzungsgewohnheiten und Medienpotenzial ändert:

>>
Non-Profit-Medien: 10.12.04

Internet ermöglicht durch billige Produktionsbedingungen NPOs (Non Profit Organisationen) vermehrt ihre eigenen Medien zu betreiben und so ihre Botschaften unabhängig vom traditionellen Medienbetrieb zu veröffentlichen. Andererseits gibt es Anzeichen dafür, dass Journalismus von NPOs anstelle von gewinnorientierten Verlagen betrieben wird.

Lisa Nussmüller, Simone Schöpf

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Expose (Auszug): Beginnen werden wir mit einer Auflistung der Non Profit Organisationen innerhalb von Österreich, und herausfinden welche davon im Internet vertreten sind. Zur genaueren Analyse werden wir uns zwei Organisationen herausgreifen und diese näher betrachten. Wir wollen, wenn möglich, auch beobachten ob und wieThemen von Aussendungen der NPO´s in traditionellen Medien aufgegriffen werden. Ausserdem versuchen wir uns mit der Frage auseinanderzusetzen, inwieweit die Berichte der NPO´s journalistischen Kriterien entsprechen.


>>
Radio und Internet

Julia Schrammel, Bettina Taxer

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Expose (Auszug):Welche Vor- bzw. Nachteile ergeben sich durch dieses „neue Medium“ und welche Möglichkeiten eröffnet es?

Welchen Einfluss übt das Internet auf „herkömmliche“ Radiostationen aus?

Welche Erscheinungsformen von Internet-Radio gibt es und wie gestaltet sich der Auftritt von Radiostationen im Internet?

Welche gesetzlichen Vorschriften gibt es in diesem Zusammenhang?

Welche Trends und Entwicklungen zeichnen sich ab?

>> TV und Internet

Karina Katzelberger, Petra Schütter, Stefanie Winter

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Expose (Auszug): Die starke Verbreitung des Internets in den letzten 10 Jahren hat auch Einfluß auf den Rundfunk genommen. Durch das größere quantitative und qualitative Angebot steigt auch proportional die Nutzung. Der Rezipient erhält eine bessere Qualität mit einer höheren Geschwindigkeit und es wird ihm somit ein vielseitigeres Angebot zugänglich gemacht.

Das bedeutet einerseits Vorteile für Programmanbieter, Service-Provider, Rundfunkanstalten und Geräte-Industrie. Aber auch der Rezipient hat die Möglichkeit vom "passiven Konsumenten" zum "aktiven Teilnehmer" zu werden. Darüber hinaus kann der Nutzer jetzt auch selber zum Inhalteanbieter werden und seine Daten anderen Nutzern zukommen lassen.
(...)

In unserem Weblog möchten wir uns auf folgende Themen konzentrieren:
Entwicklung und Zusammenwachsen von TV und Internet
Inwieweit integrieren Online-Medien TV-Angebote
Auflistung eventuell erkennbarer Trends
Nutzungsänderungen bei Jugendlichen durch das Zusammenwachsen von TV und Internet

 

>> eHealth in Online-Medien:

Karin Siessl, Silvia Feichtinger

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Expose: Information spielt in allen Sparten der Heilberufe eine immer wichtigere Rolle. eHealth steht f ür die Verbindung von jeglicher elektronisch vermittelter Gesundheitsversorgung über das Internet von Diensten und Produkten bis hin zu Gesundheitsinformationen von Ärzten aber auch Laien. eHealth unterstützt die Tendenz weg vom Arzt als Zentrum der Gesundheitsversorgung – Konsumenten sitzen am Steuer und verlangen und benutzen die Dienste, Leistungen und Programme (Patienteninformation und Aufklärung, Suchmöglichkeiten nach der „zweiten“ Meinung, Online Betreuung, usw.) die das Internet liefern kann. Wir werden die eHealth-Angebote und -Service in Online-Medien – national und international - genauer unter die Lupe nehmen und vergleichen, sowie diverse interessante Beispiele zum Thema aufgreifen.