Lehrredaktion Online Journalismus
Fachbereich Kommunikationswissenschaft, Abteilung Journalistik
Uni Salzburg, Sommersemester 2006 | Lektor Helmut Spudich

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Textübung "Was ist Journalismus" | Bericht mit 1000 Zeichen Länge

Journalismus-Diskussion an der Uni Salzburg

Am 31. März 2006 trafen sich Medienexperten zu einer Diskussionsrunde am Institut für Kommunikationswissenschaft der Uni Salzburg. An der Diskussion nahmen Josef Sailer, Josef Mühltaler, Anita Marchgraber, sowie Katrin Roner teil. Das Thema war: „Was ist Journalismus?“ bzw. „Was ist ein Journalist?“. Die Experten sprachen darüber, ob sich der Begriff Journalismus/Journalist sinnvoll eingrenzen lässt. Dabei dienten sowohl gesetzliche Grundlagen, wie das Journalistengesetz, als auch die Tätigkeit an sich als Rahmen für die Definition der beiden Begriffe. Rechtlich gesehen ist man Journalist, wenn man den überwiegenden Teil seines Lebensunterhalts mit Publikationen verdient. Dadurch werden jedoch nebenberufliche und ehrenamtliche Journalisten vollkommen ausgeschlossen. Auch der stetig wachsende Anteil der Bloger wird vergessen. Um dieses Problem zu lösen, wäre die journalistische Tätigkeit als Definitionskriterium sinnvoller. Die Meinung der Experten blieb jedoch bis zum Schluss geteilt. (cob/pre)

Was ist Journalismus?

Expertenrunde der Universität Salzburg diskutiert

Salzburg - An der Universität Salzburg diskutierte Freitag Nachmittag eine einschlägige Expertenrunde das Thema Journalismus. Thematisiert wurde die Frage nach der Definition des Journalismus und der journalistisch Tätigen.
Heftig besprochen wurde von den Experten Josef Sailer, Josef Mühlthaler, Katrin Roner und Anita Marchgraber die Frage ob die gesetzliche Definition des Journalisten ausreichend sei oder ergänzt werden müsse. Diese besagt, dass ein Journalist mindestens 2/3 seines Lebensunterhaltes mit journalistischen Tätigkeiten bestreiten müsse. Diese Definition von Journalismus war die größte Streitfrage. Besonders Katrin Roner bestand auf der These: „dass der Journalist sich durch seine eigentliche Tätigkeit, das Bereitstellen und Aufbereiten von Informationen und durch Verminderung von Komplexität auszeichne“. Was aber einen Journalisten oder den Journalismus grundsätzlich ausmacht, blieb unbeantwortet und ist letztendlich Interpretationssache. (JS)

Wer oder was ist ein Journalist?

Auf keinen gemeinsamen Nenner konnten sich vier Experten bei einer Diskussion am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg zum Thema „Wer oder was ist ein Journalist“ einigen. Zu komplex sei das Thema, so der Tenor. Als Journalist wird gesetzlich jene Person bezeichnet, die mindestens zwei Drittel seines Einkommens der journalistischen Tätigkeit verdankt. Mit journalistischer Tätigkeit sind im Grunde das Sammeln, Selektieren, Aufbereiten und Publizieren von aktuellen und relevanten Themen für die Öffentlichkeit gemeint. Diese vom Staat geregelte Definition wurde nicht von allen vier Experten geteilt. Was sei etwa mit Menschen, die nur nebenberuflich oder ehrenamtlich journalistischen Tätigkeiten nachgehen? Wären die dann keine Journalisten? Weitere Streitpunkte der Expertendiskussion über die Frage „Wer oder was ist ein Journalist“ waren der berufliche Zugang sowie die praktischen Grundkenntnisse von Journalisten. Auch das verwandte Thema „Was ist Journalismus?“ wurde kurz angerissen. (ans)
Blickpunkt Journalismus

Podiumsdiskussion an der Kommunikationswissenschaft

Am 31. März diskutierten vier Experten an der Universität Salzburg, was Journalismus bedeute und wer ein Journalist sei. Die Experten waren sich einig, dass die Hauptfunktion des Journalismus in der Informationsvermittlung besteht. Josef Sailer stellte die Definition in den Raum, dass nur jene Personen Journalisten sind, die den Großteil ihres Lebensunterhaltes mit journalistischer Arbeit bestreiten. Dies versuchte Josef Mühltaler damit zu dementieren, dass jeder, der sich Journalist nennt und für ein Medium arbeitet, auch Journalist sei. Einen weiteren Streitpunkt stellte die Frage nach einer standardisierten Journalistenausbildung dar. Durch diese Vereinheitlichung würde sich die journalistische Vielfalt letztlich auf einen „Einheitsbrei“ reduzieren, meinte Anita Marchgraber. Katrin Roner warf jedoch ein, dass es wichtig sei, das journalistische Handwerk zu beherrschen. Einigkeit bestand darüber, dass die Definition zwar zu starr (Internet, Blogs), aber bislang die beste Lösung sei. (sis, adur)

Journalismus im Zeitalter neuer Medien

Zu einer Podiumsdiskussion rund um die Fragen: Was ist Journalismus? Wer oder was ist ein Journalist/eine Journalistin wurden am 31. März 2006 vier Medienexperten in das Institut für Kommunikationswissenschaft der Stadt Salzburg eingeladen. Unter der Moderation von Barbara Buchsbaum wurde der Thematik insbesondere unter dem Fokus neuer Publikationsmedien wie Weblogs oder SMS nachgegangen. Josef Sailer, Katrin Roner, Anita Marchgraber und Josef Mühlthaler stellten einander unterschiedlichste Aspekte dieser Thematik gegenüber. Die Meinungen darüber, wer nun als Journalist zu bezeichnen wäre, gingen auseinander. Die Definitionen reichten von gesetzlichen Bestimmungen, hin bis zu der Ansicht, der Journalismus sei als Talentberuf allen zugänglich. Genauer betrachtet wurde auch die Frage nach der Relevanz von Informationen und wer darüber entscheide, was von Bedeutung und berichtenswert sei. Herr Josef Mühlthalers Aussage gegen Ende der Diskussion: Ma muaß doch koa Ausbüdung ned hobn“ unterstreicht den Grundtenor, dass der Journalismus gewisse Mindeststandards und Normen zu erfüllen habe. (lex)

Diskussion zur Lage der Journalisten

Expertenrunde in Salzburg

Salzburg (pm.) Am Freitag diskutierten Experten am Institut für Kommunikationswissenschaften der Universität Salzburg über die Zukunft der Journalisten. Grundsätzlich waren sich die vier Diskutierenden darüber einig, dass die gesetzlichen Regulierungen zu sehr eingegrenzt sind. Als sehr problematisch stuft die Medienkennerin Katrin Roner den nicht vorhandenen Schutz der Berufsbezeichnung Journalist ein. „Journalist ist, wer sich Journalist nennt!“, kritisiert auch Josef Mühltaler. Sie schlägt eine einheitliche Ausbildung auf akademischem Niveau vor. Diesen Ansatz findet Anita Marchgraber falsch. „Die Gefahr der Vereinheitlichung der Informationen wäre einfach zu groß.“ Josef Sailer vermutet, bei einer Vereinheitlichung der Journalistenausbildung müsse gleichzeitig eine Regulierungsbehörte geschaffen werde und ortet Einschränkungen in der freien Meinungsäußerung. Aber nicht nur die Journalistenausbildung solle laut Experten saniert werden, sondern auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Mit der indirekten Aufforderung die gesetzlichen Bestimmungen zu lockern und auszudehnen endete die Expertenrunde.

Journalismus – Was ist das?

Am 31.03.2006 fand an der Uni Salzburg eine Podiumsdiskussion über den Journalismus statt. Die Experten Katrin Roner (Der Standard), Anita Marchgraber (Uni Salzburg), Josef Sailer (APA) und Josef Mühlthaler (Salzburger Nachrichten) versuchten, aussagekräftige Definitionen für die Begriffe Journalismus und Journalist zu finden.
Sailer sieht als Hauptproblem der bekannten Definitionen, dass sie meist den gesellschaftlichen Entwicklungen hinterher hinken. Wichtig sei aber der gesetzliche Rahmen, der Schutz der Journalisten und der Informanten. Mühlthaler reagiert pragmatisch: „Journalist ist der, der sich Journalist nennt und für ein Medium tätig ist."
Kontrovers wird auch über eine mögliche Regulierung des Berufszuganges durch die Standardisierung der Journalistenausbildung diskutiert. Marchgraber befürchtet den Verlust der Vielfalt, wenn alle Journalisten das gleiche können. Roner hingegen meint, jeder der schreibt sollte das Handwerk gelernt haben und hält deshalb eine Standardisierung für angemessen. (hol)

Wer kann ein Journalist sein?

Eine Diskussionsrunde versuchte die Definition des Journalistenberufes genauer unter die Lupe zu nehmen.

Am 31. März 2006 diskutierte eine Expertenrunde an der Universität Salzburg zum Thema „Was ist Journalismus?“ und „Wer ist ein Journalist?“. Im Mittelpunkt der Debatte stand die Kontroverse, ob Talent alleine reicht, oder erst eine standardisierte Ausbildung zum Journalisten macht. Genügt es, wenn man Informationen für die Öffentlichkeit verständlich aufbereiten kann, und ist somit ein Flugzettelverfasser auch ein Journalist? Die Berufsbezeichnung schien nicht klar genug abgegrenzt. Im weitesten Sinne stimmte man dennoch der offiziellen Definition zu, dass Personen, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen, Journalisten sind. Ausnahmen, wie ehrenamtlich für Zeitungen schreibende Schriftsteller oder nebenberuflich in Redaktionen beschäftigte Personen hinterließen jedoch ein großes Fragezeichen bezüglich der allgemeinen Gültigkeit dieser Definition. Journalismus und vor allem der Journalistenberuf haben viele Facetten, die nicht in ein einheitliches Schema gepresst werden können. (hul)

Grenzen stecken

Die Teilnehmer stellten eine starre Definition von Journalismus in Frage

Was ist Journalismus? Wer ist Journalist? Fragen, die vier Studenten der KoWi Salzburg zu beantworten suchten. Anni Neubauer leitete die junge Expertenrunde. „Eine klare Definition ist schwierig“, nahm Josef Sailer als erster Redner vorweg und näherte sich mit einer gesetzlichen Auslegung. „Wer zwei Drittel seines Lebensunterhaltes mit Journalismus verdient, ist Journalist.“  Sein Kollege, Josef Mühltaler, der eine eindeutige Definition ebenso in Frage stellt, lieferte eine simple Erklärung. Journalismus sei die Tätigkeit, die Journalisten ausüben. Im Anschluss legten Katrin Roner und Anita Marchgraber ihre eher lehrbuchartige Position dar. „Journalismus ist die Bereitstellung von Information“, so letztere. Dass der definitorische Rahmen gelockert werden müsse, darin waren sich die Teilnehmer einig. Größten Anklang fand die gesetzliche Lesart, die eine weitere Frage aufwarf. Soll der Beruf des Journalisten an eine Ausbildung gekoppelt sein? Und soll diese Ausbildung standardisiert werden? Auch hier gingen die Meinungen auseinander. (sn)

Ein umstrittener Beruf

Diskussion endet mit vielen offenen Fragen

Am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg hat am Freitag, dem 31. März 2006 eine Podiumsdiskussion mit einer Expertenrunde unter der Leitung von Anni Neubauer stattgefunden, in der es darum ging, wie man Journalismus und die Tätigkeit von Journalisten definieren kann.

Schnell kristallisierte sich heraus, wie schwierig es ist, hierfür Definitionen zu finden. Die vier Teilnehmer, alle Studenten der Kommunikationswissenschaft, waren sich eigentlich nur in einem Punkt einig: „Die gängigen Definitionen hinken der gesellschaftlichen Entwicklung hinterher,“ so Josef Sailer. Sie sind zu starr, nicht mehr aktuell. Das Internet wird nicht berücksichtigt.

„Wenn der Beruf des Journalisten wie bei Medizinern an eine Ausbildung gebunden wäre, wäre schon mal ein Rahmen geschaffen,“ sagt Katrin Roner. Josef Mühlthaler hält dagegen, dass Journalismus ein Talentberuf ist, der nicht an eine standardisierte Ausbildung gebunden sein sollte. (lea)

Alte Diskussion ohne neue Definition

Freitagnachmittag stand die Uni Salzburg ganz im Zeichen des Journalismus. Medienexperten versuchten in einer Diskussionsrunde zu klären, was unter dem Begriff Journalismus zu verstehen ist. Eine für alle Medien gültige Definition konnte aber nicht gefunden werden.

„Es ist doch so, dass das Talent über eine journalistische Laufbahn
entscheidet“, meint Josef Mühltaler. Dieser Meinung steht Katrin Roner
kritisch gegenüber. Sie fordert ein Mindestmaß an Ausbildung, um dadurch ein
hohes Niveau im Journalismus zu wahren. Ob sich ein journalistisches System
nicht durch die Öffentlichkeit selbst reguliere, konnte nicht geklärt
werden. Josef Sailer sieht einen gesetzlichen Rahmen zum Schutz des
Journalisten als wichtig an, warnt aber vor der Entstehung einer
Regulierungsbehörde.

Nach den Gesprächen rund um den Journalismus, wurden die Experten um eine
eigene Definition gebeten. Eine exakte Festlegung schien allerdings schwer
bis unmöglich. Somit wird die Frage „Was ist Journalismus?“ auch weiterhin
für Diskussionen sorgen.(mon)

Jeder darf, nicht jeder kann

Expertenrunde diskutiert über die Grenzen des Journalismus

Im Rahmen eines Seminars an der Universität Salzburg behandelten am Freitagnachmittag die Experten Josef Sailer, Josef Mühlthaler, Katrin Roner und Anita Marchgraber die Fragen „Was ist Journalismus“ beziehungsweise „Wer oder was ist ein Journalist?“.

Bereits zu Beginn der Diskussion wurde klar, dass es schwierig ist, die gestellten Fragen zu klären. Ist ein Journalist Ersteller und Bereitsteller von Informationen, nimmt er eine Gatekeeperrolle in unserer Gesellschaft ein oder reduziert er schlicht und einfach komplexe Inhalte auf ein verständliches Maß für die Allgemeinheit? “Journalist ist der, der sich Journalist nennt“, meint Experte Josef Mühlthaler.

Zur Frage, ob eine standardisierte Ausbildung für Journalisten eine Definition erleichtern würde, gingen die Meinungen weit auseinander.

Nur in einem Punkt waren sich alle einig: Laut Gesetz darf sich jeder, der seinen Lebensunterhalt zu zwei Dritteln aus journalistischer Tätigkeit bezieht, auch als Journalist bezeichnen. (ced/bab)

Journalismus – ein Definitionsversuch

Salzburg (sel). Rund um das Thema „Journalismus“ drehte sich eine Diskussion zwischen Experten diesen Freitag, am Fachbereich für Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg. Ziel war es, eine grundlegende Definition für dieses Berufsfeld zu finden, was den Teilnehmern zum Teil Schwierigkeiten bereitete und an die Grenzen gängiger Festlegungen stoßen ließ. Einig war man sich darin, dass Journalismus einerseits die gesellschaftliche Funktion zur Bereitstellung meist aktueller Informationen ist, die zur öffentlichen Meinungsbildung dient. Andererseits bezeichnet der Begriff die Tätigkeit eines Journalisten, der laut Gesetz dadurch definiert ist, dass er zwei Drittel seines Lebensunterhaltes durch die Mitarbeit in einem Medium verdient. Das grenzt jedoch neben- oder freiberufliche Journalisten aus und berücksichtigt nicht die neuen Möglichkeiten, die das Internet in diesem Bereich bietet. Auch nach längerer Diskussion konnten sich die Experten über diesen Punkt nicht einig werden.

Journalist – bin ich es wirklich?

Wie versteht man im Zeitalter der Neuen Medien unter der Berufsbezeichnung Journalist? Im Rahmen einer Diskussionsrunde an der Universität Salzburg wurde am 31. März 2006 von vier StudentInnen der Kommunikationswissenschaft versucht, dieser Begriff zu umrahmen oder auch neu zu definieren.

„Journalist ist, wer regelmäßig journalistischen Tätigkeiten nachgeht“ sagt Anita Marchgruber und bezieht hierbei das Sammeln, Aufbereiten und Verbreiten von Informationen für die Öffentlichkeit mit ein. Auch Josef Mühlthaler und Katrin Roner teilen grundsätzlich diese Meinung, wobei die zentralen Kritikpunkte bei Roner jedoch die mangelnde Professionalisierung des Journalisten-Berufs und das Fehlen einer spezifischen Journalisten-Ausbildung darstellen.

Die Wichtigkeit gesetzlicher Rahmenbedingungen vertritt vor allem Josef Sailer und bezeichnet gleichzeitig aber das Beharren auf einer einheitlichen Ausbildung als Protektionismus.

Die Grenzen zwischen professionellen Journalisten und Amateuren sind sehr verschwommen, die Ansichten dazu sehr subjektiv. Vielleicht ist Journalismus, wie Mühlthaler behauptet, aber auch nur ein Talentberuf. (boa)