Der Eintopf aus dem die Zeitungen sind
Immer mehr Anbieter, immer weniger Content: Das ist eine der provokanten Erkenntnisse aus dem "dritten Jahresbericht über die Lage des US-Journalismus" (in der Zusammenfassung der Herald Tribune/New York Times). Am 11. Mai 2005, dem zufällig gewählten Stichtag der Erhebung, konnte man in Google News zwar 14.000 Geschichten finden, aber diese bezogen sich auf nur 24 Ereignisse. Dabei gab es 2005 mehr Medien als je zuvor.
Interessant der Vergleich zur "Blogosphäre": Dort spielten an diesem Tag die in traditionellen Medien dominierenden Themen kaum eine Rolle; und während sich die Blogs zwar nicht mit eigener Berichterstattung hervortun, so setzen sie mit ihren Einträgen und Kommentaren mit dem auseinander, was Blogger und ihre Leser für die langfristig wichtigen Themen halten.
Conclusio: "Wir sehen nicht das Ende des Journalismus. Aber wir sehen einen Erdrutsch wie Leute von der Welt um sich erfahren und sie wahrnehmen. Die Macht verschiebt sich von Journalisten als Gatekeepers dessen, was die Öffentlichkeit weiß. Die Bürger übernehmen eine aktivere Rolle als Sammler, Redakteure und sogar Urheber ihrer Nachrichten. Das Publikum bewegt sich von den alten Medien wieTV oder Zeitungen zu den neuen Online-Medien. Journalisten müssen ihre Rolle neu definieren und festlegen, für welche ihrer zentralen Werte sie kämpfen wollen um sie zu erhalten – etwas, was Journalisten erst beginnen zu erwägen."
Interessant der Vergleich zur "Blogosphäre": Dort spielten an diesem Tag die in traditionellen Medien dominierenden Themen kaum eine Rolle; und während sich die Blogs zwar nicht mit eigener Berichterstattung hervortun, so setzen sie mit ihren Einträgen und Kommentaren mit dem auseinander, was Blogger und ihre Leser für die langfristig wichtigen Themen halten.
Conclusio: "Wir sehen nicht das Ende des Journalismus. Aber wir sehen einen Erdrutsch wie Leute von der Welt um sich erfahren und sie wahrnehmen. Die Macht verschiebt sich von Journalisten als Gatekeepers dessen, was die Öffentlichkeit weiß. Die Bürger übernehmen eine aktivere Rolle als Sammler, Redakteure und sogar Urheber ihrer Nachrichten. Das Publikum bewegt sich von den alten Medien wieTV oder Zeitungen zu den neuen Online-Medien. Journalisten müssen ihre Rolle neu definieren und festlegen, für welche ihrer zentralen Werte sie kämpfen wollen um sie zu erhalten – etwas, was Journalisten erst beginnen zu erwägen."


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