"Grassroots Journalism" keine "g'mahde Wies'n"
Ein Protagonist von "Citizen Journalism" – quasi von Lesern für Leser gemachter Journalismus – sperrt sein erstes Projekt zu und zieht eine Reihe interessanter Lehren für die weitere Entwicklung.
Dan Gillmor war Technologie-Redakteur und Kolumnist bei der San Jose Mercury News, in den 90er-Jahren eine der ersten Zeitungen im Internet und dank seiner Technologie-Coverage über Silicon Valley weit über seine regionale Leserschaft hinaus bekannt. Gillmors Credo: Online-Technologien demokratisieren Journalismus und bisher passive Leser steigen als aktive Teilnehmer in den Fluss der Berichterstattung ein; "We the Media" ist das Buch, in dem Gillmor seine Beobachtungen und Thesen ausbreitete, "Bayosphere" war der Website, mit dem er zeigen wollte, dass aus den Thesen auch ein brauchbares Geschäftsmodell gebaut werden konnte. "Citizen Journalism" sollte auch als For-Profit-Modell und nicht nur als Non-Profit-Modell funktionieren.
Zumindest in der Form von "Bayosphere" tat es das zumindest nicht, Gillmor stoppte das kommerzielle Projekt, das von Risikokapitalgebern finanziert wurde. Die nächste Zukunft für die Entwicklung sieht Gillmor doch im Non-Profit-Bereich, bis auf weiteres bei dem NPO-Projekt "Centers for Citizen Media".
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Die Sterne stehen 2006 gut für Video-Blogging. Beweisstück Nr. 1:
