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Ausgabe Nr. 37 - Mittwoch  5.5.1999 - Seite 3
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Das soeben abgeschlossene Projekt der Hilfsorganisation „Bauern helfen Bauern“


„Schickt uns endlich Menschen und keine Organisationen mehr.“

 
Was heute noch serviert wird:

„Bauern helfen Bauern“ - Die etwas andere Hilfsorganisation (auf Seite 1)

„Der Zug der Hoffnung“ (auf Seite 2)

Ein kleiner Rueckblick auf den Dezember vergangenen Jahres“ (auf Seite 4)

Spendenaufruf der Hilfsaktion „Bauern helfen Bauern“ (auf Seite 5)


Das nun mit 30. April beendete Projekt startete mit 7. April und dauerte somit nicht ganz einen Monat. 980 Personen und insgesamt 14 Gemeinden sammelten rund 200 Tonnen Lebensmittel
.
„Dieser Aufruf ging wie eine Kettenreaktion vor sich. Wir haetten nie geglaubt, dass dieses Projekt solche Massen annehmen wuerde. Eine Gemeinde nach der anderen kam und half mit grossen und kleinen Spenden.
Es wurden rund neun Lastkraftwagen mit Lebensmitteln nach Albanien geschickt und an 3700 Fluechtlinge in Lac, 3300 Fluechtlinge in Mamurras, 1800 Flüchtlinge in Puke und 1400 Fluechtlinge in Kukes-Has verteilt.

Alexander Eberle und Landolf Revertera waren mit Frau Marianne Graf (Albania-Austria) von 9.-15. April in Albanien, um die Zielgruppen der Lebensmittelverteilung und die Vergabe weiterer Projekte zu organisieren.
„Die Not ist unendlich gross und jede Hilfe ist von groesster Wichtigkeit,“ sagt Herr Eberle.
Frau Graf ist für die Betreuung der Projekte sowie die Verteilung der Spenden Vorort verantwortlich.

„Es ist von ungemeiner Wichtigkeit, dass immer jemand bei den Armen ist, der hilft. Es hilft nichts, eine einmalige Spende dort abzuliefern und dann nie wieder etwas von sich hoeren zu lassen. Diese Menschen brauchen eine staendige Betreuung“, erzaehlt uns Frau Eberle.

Diese Menschen brauchen nicht nur Organisationen, die ihnen Verpflegung bringen.
„Wir kennen alle Menschen persoenlich, erst wenn man mit diesen Leuten redet und ihnen zuhoert, kann man ein wenig verstehen, welch grosses Leid sie ertragen muessen.
Das alles ist allerdings nur dank unseres Teams moeglich, das nun schon seit fast sieben Jahren ehrenamtlich mitarbeitet und sich sozusagen aufopfert fuer unsere „Nachbarn in Not“.
„Es gab bis heute noch keine einzige Auseinandersetzung im Team“, berichtet uns Frau Eberle weiter, „wir hatten noch niemals Anlass zu einem Streit und den wird es auch hoffentlich auch in weiterer Zukunft nicht geben.“

(mike)
 

Links zum Thema:

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Herr Landolf Revertera - Vorort in Albanien um die Lebensmittel zu verteilen
Herr Landolf Revertera - Vorort in Albanien um die Lebensmittel zu verteilen

Frau Graf, die Verantwortliche fuer die Betreuung der Projekte in Albanien
Frau Graf, die Verantwortliche fuer die Betreuung der Projekte in Albanien

 
     

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