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Ausgabe Nr. 4 - Donnerstag  19.11.1998 - Seite 3
Stadt-Menschen

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Was tut die Stadt Salzburg?


Die Zahl der Obdachlosen in Salzburg wird mit ca. 490-500 angegeben. Die Zahlen stammen aus der Wohnungslosenerhebung, die jedes Jahr gemacht wird. Schätzungen sprechen aber mindestens vom Doppelten.

 
Was heute noch serviert wird:

Salzburg einmal anders (auf Seite 1)

Fragen an .... Adi. (auf Seite 2)

Das Leben am Kapuzinerberg (auf Seite 4)


Permanent im ”Transfer,“ das bedeutet solche, die immer wieder bei Freunden, in Pensionszimmern, etc. unterkommen, befinden sich ungefähr 2000 bis 3000 Salzburger.

Die Delogierungspräventions-Stelle, eine Beratungseinrichtung, gibt an, dass 14000-16000 Leute gefährdet sind, auf der Strasse zu landen. Diese Zahlen ergeben sich aus Daten vom Bezirksgericht, und Berechnungen, die den durchschnittlichen Mietpreis in Salzburg und die Einkommenstatistik der Arbeiterkammer berücksichtigen. Obdach- und Arbeitslose in Salzburg haben die Möglichkeit, sich an einige Stellen zu wenden.

Die SAG (Soziale Arbeit GmbH) bietet Obdachlosen die Möglichkeit, eine Unterkunft zu finden. Dabei gibt es verschiedene Arten von rascher Hilfe. Die SAG betreibt 90 betreute Unterkünfte in Salzburg, davon sind zehn für akute Fälle reserviert. Das Projekt ”Stationäres Übergangswohnen“ umfasst 13 Plätze in einem Haus in der Linzergasse. Die Aufenthaltsdauer beträgt dort unter sechs Monaten. Ausserdem gibt es Wohnungen, die Obdachlosen für eineinhalb Jahre zur Verfügung stehen. 20 Plätze laufen unter dem Namen ”Langzeitwohnen.“ Für chronisch Kranke gibt es 20 Plätze in Häusern in der Priesterhausgasse und Glockengasse.

Gegen Arbeitslosigkeit wurden vier Projekte ins Leben gerufen: der sozialökonomische Betrieb TAO, der sozialökonomische Betrieb Modezirkel, die gemeinnützige Gastronomie ”Schmankerl“ und die Strassenzeitung ”Asfalter.“ Die Projekte sollen sowohl Kunden Dienstleistungen und Produkte bieten, als auch Langzeitarbeitslosen den Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglichen.
 

   
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