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Ausgabe Nr. 128 - Donnerstag  20.12.2001 - Seite 2
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Neulich im SalzBurger:
am 17.12.2001
Eine schöne Bescherung.


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Verknüpfung mit der Olympiabewerbung


 
Was heute noch serviert wird:

Sprint in der Mozartstadt (auf Seite 1)


Natürlich gab es bei der Bewerbung für den Weltcupsprint auch einen Hintergedanken der Organisatoren. „Der neue IOC-Präsident Jacques Rogge will authentische Olympische Spiele. Wir können sie bieten, wir wollen mit dem Langlaufsprint in Salzburg ein erstes Zeichen setzen“, so Robert Kaspar. Letztlich gehe es um Verknüpfungen, die in der Sportwelt einzigartig seien und die Salzburg zur Olympiastadt 2010 machen sollen, so Kaspar weiter.

Budget aus dem Olympiatopf
Ein Großteil der Spesen für diese Veranstaltung, nämlich 2,5 Millionen Schilling (181.682 Euro) der 3,5 Millionen Schilling (254.355 Euro), werden vom Bewerbungskomitee für die Olympischen Spiele 2010 übernommen, was bei den Mitwerbern für den Sprint, Linz und Saalfelden, erneut Unmut aufkommen ließ. Es sei nicht normal, die Kosten für einen Weltcup aus dem Olympiatopf zu bezahlen, hieß es aus Saalfelden. „Wir hätten einige potente Sponsoren parat gehabt, mit denen wir diesen Sprint reibungslos abwickeln hätten können“, so die Pinzgauer weiter.

Endziel Olympia
Das große Ziel der Organisatoren ist neben der reibungslosen Abwicklung des Langlauf-Weltcupsprints natürlich der Zuschlag zur Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2010. Eine sehr schwierige Aufgabe, gilt es doch sechs Mitbewerber auszuschalten, wobei Vancouver (Kanada) und das schweizerische Bern sicher die härtesten Konkurrenten sein werden. Diesmal droht aber wenigstens aus dem eigenen Land keine Konkurrenz. Im Zuge der Bewerbung für Olympia 2006 waren die Salzburger schon im innerösterreichischen Duell an Kärnten gescheitert. Obwohl das extra eingerichtete Olympiabüro sowohl mit Personal als auch mit Equipment noch sehr spärlich eingerichtet ist, versprühen alle großen Optimismus, den Zuschlag im Juli 2003 zu erhalten.

Streit um Austragungsorte
Im Poker um die Austragungsorte der verschiedenen Disziplinen kam es zeitweise zu einem regelrechten Kampf. Vor allem der Streit um die Biathlon-Bewerbe war lange in den Schlagzeilen der nationalen Presse. Kitzbühel drohte vom Olympiazug abzuspringen, sollte Altenmarkt/Zauchensee der Tiroler Gemeinde Hochfilzen vorgezogen werden. Schlußendlich war es dann doch Altenmarkt, das den Zuschlag erhielt, und Kitzbühel mußte es widerwillig hinnehmen. Trotz der langjährigen Erfahrung als Weltcuport im Biathlon sprach die schlechte Erreichbarkeit gegen den Austragungsort Hochfilzen. Genau diese Erreichbarkeit soll einer der Garanten für einen erfolgreiche Bewerbung werden, liegen doch alle Wettkampforte weniger als 100 Kilometer von der Host-City Salzburg weg. Bis Mai 2002 muß dem IOC vom Salzburger Organisationskomitee nun ein ausführlicher Fragenkatalog beantwortet werden, alles weitere liegt dann bei den Herren des internationalen Olympischen Komitees.


Salzburg setzt auf authentische Spiele, auf die Verbindung von Sport und Kultur. Die Skilegenden Toni Sailer und Annemarie Moser-Pröll sollen in aller Welt Werbung für Olympia 2010 machen. Ziel ist eine Mischung des Flairs der Olympischen Spiele in Lillehammer und der perfekten Organisation von Sidney 2000. Den Anfang einer erfolgreichen Bewerbung macht nächste Woche der Langlauf-Weltcupsprint durch die Altstadt, hoffentlich der Beginn einer erfolgreichen Olympia-Story.

(sage)
 

Links zum Thema:

Fotos aus Lillehammer 1994 Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
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Christian Hoffmann bei den olympischen Spielen in Nagano 1998
Christian Hoffmann bei den olympischen Spielen in Nagano 1998

Besonderes Flair herrschte 1994 in Lillehammer
Besonderes Flair herrschte 1994 in Lillehammer

 
     

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