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Ausgabe Nr. 128 - Donnerstag  20.12.2001 - Seite 1
Kultur/Events/Livestyle

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Neulich im SalzBurger:
am 17.12.2001
Eine schöne Bescherung.


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Sprint in der Mozartstadt


Das Ziel des internationalen Skiverbandes (FIS), den Langlaufsport immer mehr in die Städte zu verlegen, erreicht jetzt in Salzburg einen neuen Höhepunkt. Nachdem im Vorjahr Stockholm mit 30.000 und Oslo mit 50.000 Zuschauern richtige Publikumsmagneten waren, ist die Mozartstadt nun die erste mitteleuropäische Stadt, die einen Langlauf-Weltcupsprint durchführen darf.

 
Was heute noch serviert wird:

Verknüpfung mit der Olympiabewerbung (auf Seite 2)


Mit dem 29. Dezember wurde auch ein geradezu idealer Termin gefunden, befinden sich doch zu dieser Zeit sehr viele italienische und deutsche Touristen in der Stadt, was echte Länderspielatmosphäre garantieren dürfte. Die österreichischen Langläufer freuen sich ganz besonders auf den Sprint in Salzburg, der über Residenz-, Dom- und Kapitelplatz gehen wird. „Dieser Wettkampf ist sicher etwas Besonderes, weil wir mit der lautstarken Unterstützung des österreichischen Publikums vielleicht noch einen Zahn zulegen können“, so Staffelweltmeister Christian Hoffmann. Der Oberösterreicher zählt neben Marc Mayer und den Biathleten Christoph Sumann sowie Reinhard Neuner zu den größten Hoffnungen Österreichs in den Sprintbewerben. „Die Strecke kommt unseren Startern sehr entgegen, da sie ungemein flach und schnell ist“, meint der Langlaufrennsportleiter im ÖSV, Walter Mayer, grinsend. „Es muß eine Superveranstaltung werden, so daß es keinen Zweifel geben kann, diesen Weltcupsprint permanent in Salzburg durchzuführen“, so Mayer weiter.

Saalfelden und Linz „ausgebootet“
Die Organisatoren rund um den USC Faistenau rechnen mit mehr als 20.000 Zuschauern, was nicht nur für den Langlaufsport sondern auch für die Stadt eine enorme Werbung wäre. „Solche Geschichten tun Salzburg gut“, meinte etwa auch der Bürgermeister der Stadt Salzburg, Heinz Schaden (SPÖ). Trotzdem gab es um diesen Event auch Unstimmigkeiten, vor allem Saalfelden, das sich wie Linz ebenfalls als Austragungsort bewarb, reagierte auf den Zuschlag für Salzburg sauer. Für Wettbewerbe wie Juniorenweltmeisterschaften oder Europacups sei man gut genug, wenn es um größere Wettkämpfe wie Weltcups gehe, werde man einfach ausgebootet. Wenn Salzburg schon ein nordisches Skizentrum werden wolle, müsse man sich auch um kleinere Veranstaltungen kümmern, schimpfte das Saalfeldener Organisationskomitee, das nun mit leeren Händen dasteht.

Kultur und Sport verbinden
Man wolle in Salzburg die einzigartige Schönheit der Stadt und die Popularität des Langlaufsports verbinden, so die Organisatoren. Ein Sprint über Residenz-, Dom- und Kapitelplatz würde diesem Sportereignis ein spezielles Flair geben. Die Verbindung von Sport und Kultur sei den Herren der FIS und des IOC (internationales olympisches Komitee) enorm wichtig, so Robert Kaspar, Mitorganisator dieses Sprints und Olympiamanager der Bewerbung Salzburgs für die Winterspiele 2010. Auch der Langlaufdirektor des FIS, Bengt-Erik Bengtsson, zeigte sich von der Strecke in Salzburg begeistert: „Wir wollen den Sprint in die Städte verlegen. Salzburg ist für einen derartigen Bewerb der ideale Austragungsort“.

(sage)
 

Links zum Thema:

Die Website der FIS Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
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