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Ausgabe Nr. 84 - Montag  16.4.2001 - Seite 2
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Die drei, die dahinter stecken


Alle drei sind schon seit knapp 30 Jahren untrennbar mit der Sendung mit der Maus verbunden. Wie sie dazu gekommen sind und was ihr Motto ist steht hier.

 
Was heute noch serviert wird:

Hier kommt die Maus! (auf Seite 1)


Armin Maiwald

Er ist einer der Miterfinder der Sachgeschichten in der Sendung mit der Maus. Wie es dazu kam? "Wir wollten Werbespots aus der Wirklichkeit produzieren", verrät Armin. Schon 1969 und 1970 filmte er Geschichten über "Das Brötchen", "Das Ei" und "Die Milch". Das war zwei Jahre bevor die Maus zum ersten Mal auf dem Bildschirm auftauchte. Seine Geschichten waren damals noch ohne Text, bestanden nur aus Bildern und Musik. Wie kommt eigentlich das Frühstück auf den Tisch?", hatte er sich gefragt.

Seitdem sind unzählige Fragen mit Armins Filmen beantwortet worden. Seine Stimme ist ein Markenzeichen der Sendung mit der Maus. Wenn er zu seinen Filmen spricht, dann hat Armin den Text nicht vorher aufgeschrieben und liest ihn ab. Nein. Armin beschreibt, was er auf dem Bildschirm sieht. So steht das, was er sagt, immer in direktem Bezug zu den Bildern. Auch ein Grund, warum jeder seine Sachgeschichten versteht: sowohl kleine als auch große MausZuschauer.

Armin taucht auch immer wieder selbst in seinen Sachgeschichten auf. Abwechselnd mit Christoph Biemann steht er für die Maus Ansagen vor der Kamera: "Mojn, mojn, mojn! Hallo MausFans", begrüßt er dann die Zuschauer und macht sie neugierig auf das eigentliche Programm. Zum Beispiel: "Heute zeigen wir euch, wie die Löcher in den Käse kommen."

Armin Maiwald wurde in Köln geboren. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
"Meine Lieblingsgeschichte ist immer die, an der ich gerade arbeite. Das muss auch so sein, sonst wird nichts draus." (Armin Maiwald)

Christoph Biemann

Christoph Biemann ist Autor, Regisseur und Darsteller bei der Sendung mit der Maus. Abwechselnd mit Armin Maiwald spricht er die An- und Abmoderation der MausAnsagen.
Er hat in München und Cambridge/Massachusetts Film studiert, bevor er 1972 einer der MausMacher wurde.
Seine Schauspielkarriere bei der Maus begann mit der Sachgeschichte über Ketchup.

Christoph erzählt: "In dem Film sollte ein indischer Fakir auftauchen, der auf einem Nagelbrett sitzt und dort Tomaten aufspießt. Der Darsteller protestierte und beklagte sich: "So etwas kann sich doch nur jemand ausdenken, der es nicht selber machen muss." Diese Kritik saß. Schließlich hatte Christoph das Drehbuch für den Film geschrieben und führte Regie.

Beim nächsten Film plante sich Christoph deshalb direkt selber mit ein: Dieses Mal wollte er die zehn besten Wege zeigen, um einen Fluss zu überqueren. Es war November, es war kalt und es war sehr nass... für Christoph.
Christoph Biemann wurde in Ludwigslust/Mecklenburg geboren. Er lebt in Köln und hat zwei Kinder.
Sein Arbeitsmotto: "Immer davon ausgehen, dass die Kinder das Thema einer Sachgeschichte nicht im Geringsten interessiert. Deshalb muss ich alles tun, um es interessant zu machen."

Friedrich Streich

Er arbeitet seit 1960 als Zeichentrickfilmer. Nachdem die Maus in der Bildergeschichte "Maus im Laden" ihren Erstauftritt hatte, verschaffte Friedrich Streich der Figur durch besondere Geräusche, typische Bewegungen und neue Fähigkeiten mehr Eigenständigkeit. Und das ist bis heute so geblieben: Friedrich Streich und die erfolgreiche Maus sind seit fast 30 Jahren untrennbar miteinander verbunden.

So klar und einfach die MausSpots wirken, so genau müssen Bewegung, Rhythmus und Musik aufeinander abgestimmt sein. Das wurde Streich im Laufe der Zeit bewusst: "Je persönlicher ein Film gestaltet ist, desto schwieriger wird es auch, ihn zu kopieren."
Seit 1975 benötigt Streich für seine Spots neben der orangen Farbe auch ganz viel blaue: für den kleinen Elefanten. Den hat Streich entworfen und mit unzähligen Zeichnungen zum Leben erweckt.

An den Tag, als die Redaktion zum ersten Mal von der Einführung einer neuen Figur sprach, erinnert Streich sich gut: "Ich war absolut dagegen: Das würde ja doppelte Arbeit bedeuten! Später habe ich aber die Möglichkeiten, die der kleine blaue Elefant uns eröffnete, schätzen gelernt." Inzwischen ist eine weitere von Streich erfundene Figur in der Sendung mit der Maus zu sehen: Seit 1987 macht die gelbe Ente das MausSpot-Trio komplett.

Friedrich Streich wurde 1934 in Zürich geboren und lebt heute mit seiner Frau Marga in München.

(Quelle: http://www.die-maus.de/)

Die Bilder stammen von der Maus-Homepage des WDR(siehe 1.Link, Seite 1)


(brand)
 

Links zum Thema:

Christophs eigen Mauspage Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
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Armin Maiwald
Armin Maiwald

Christoph Biemann
Christoph Biemann

Friedrich Streich
Friedrich Streich

 
     

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