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Ausgabe Nr. 8 - Mittwoch  25.11.1998 - Seite 2
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Croupier - Wie wird man das?


Die Wege zu einem Job im Casino sind mitunter verschlungen: Bei Rudolf Rohrer war zu einem guten Teil Finanznot ausschlaggebend: Nach 3 Semestern Studium der Veterinärmedizin in Wien hatte er eine Reise nach Nepal unternommen und als er zurückkam, suchte er einen Ferialjob, um die Brieftasche aufzufetten.

 
Was heute noch serviert wird:

Lange Nächte am Spieltisch (auf Seite 1)

Das Casino für jedermann (auf Seite 3)

Seriosität wird grossgeschrieben (auf Seite 4)


Das Casino bot sich an, und da die Stelle gut bezahlt war, konnte er nach einem halben Jahr Kurs anfangen. Als dann mit dem Studium nicht mehr viel vorangegangen sei, hätte er eben vollends umgesattelt. Heute allerdings ginge es so nicht mehr, betont Rohrer, denn Eignungs- und Auswahltests seien längst schon Standard im Casino.

An seinem Job hätte Rudolf Rohrer zunächst nur der gute Verdienst interessiert, die relativ große Freiheit in der Urlaubsgestaltung wäre erst nach und nach wichtig für ihn geworden: ”Man kann zwei Monate weggehen und danach gleich wieder voll einsteigen", was ihm erst die Möglichkeit gegeben hätte, viele langgehegte Reiseträume zu verwirklichen. Heute möchte er diesen Freizeitwert allerdings kaum mehr missen.

Traum Las Vegas?
Von den großen Glücksspiel-Mekkas hält Rudolf Rohrer nicht viel: Zwar wäre er ”natürlich" in Las Vegas und Monte Carlo gewesen, aber beide hätten ihn enttäuscht. Las Vegas empfand er als so ”katastrophal", daß er nach 3 Tagen mit dem Bus geflohen sei: ”Man kann fast nichts machen, ohne an einem Automaten vorbeizugehen." Die Verführung durch die Automaten und der 24 Stunden-Betrieb hätten ihm das Spielvergnügen gründlich verleidet. Auch Monte Carlo verströme für Rohrer nicht mehr das Mondäne, das es vielleicht einmal hatte, sondern konzentriere sich mehr und mehr auf die Massen. Eine Entwicklung, die auch in Österreich durch Aktionstage wie Freitag, den 13., voranschreite, aber bis jetzt noch nicht so ausgeprägt sei.
 

   
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