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Ausgabe Nr. 43 - Donnerstag  9.12.1999 - Seite 1
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Immer wenn es dunkel wird...


...erwachen die Einbrecher und dringen in Wohnungen und Häuser ein, deren Mieter oder Besitzer gerade nicht zu Hause sind. In der Stadt Salzburg haben sich die Einbrüche seit Ende Oktober dramatisch gehäuft. Die Täter schlagen meist in der Abenddämmerung zwischen 15 und 21 Uhr zu und gehen dabei sehr professionell vor. Wie man gegen diese unliebsamen Besucher vorgehen kann, darüber gibt der kriminalpolizeiliche Beratungsdienst Auskunft.

 
Was heute noch serviert wird:

„Bürger sind zur Mitarbeit aufgerufen...“ (auf Seite 2)


Die Täter bereiten sich sehr gut auf ihre Einbrüche vor. Sie bevorzugen ruhige Wohnsiedlungen mit geringem Verkehrsaufkommen und vielen Einfamilien- und Reihenhäusern. Die Einbrecher fahren die Straßen ab auf der Suche nach Häusern, in denen sie reiche Beute vermuten. Beobachtet werden vor allem die Gewohnheiten der Hausbewohner. Besonders einbruchgefährdet sind jene Häuser, deren Bewohner in den Abendstunden regelmäßig außer Haus sind. Vorzugsweise dringen die Einbrecher über Terrassentüren auf der Rückseite der Häuser ein, weil diese einfach aufzubrechen und von den Nachbargrundstücken nicht leicht einzusehen sind. Wenn sie erst einmal im Haus sind, öffnen die Eindringlinge ein Fenster, um sich eine Fluchtmöglichkeit freizuhalten. Oft rücken sie Möbel vor die Türen, um sich vor einer überraschenden Rückkehr der Bewohner zu schützen. Zur Beute der Einbrecher gehören vor allem Schmuck, Bargeld und Münzsammlungen. Weniger wertvolle Objekte bleiben unangetastet.
Die Tipps des kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes zur Vermeidung von Einbrüchen erscheinen auf den ersten Blick simpel und nahezu selbstverständlich. Dennoch stoßen die Einbrecher immer wieder auf Wohnungen, deren Besitzer aus Leichtsinn oder aus Unachtsamkeit auf diese Vorbeugemaßnahmen vergessen haben.

·Zunächst einmal sollte das Haus von außen nie unbewohnt erscheinen. Wenn die Bewohner wirklich nicht zu Hause sind, kann man das Haus auch mit Hilfe von Zeitschaltuhren oder Bewegungsmeldern beleuchten.
·Auch die Kellerabgänge sollten beleuchtet sein, an der Außenseite des Hauses sollten sich nur einbruchshemmende Türen und Fenster befinden.
·Im Urlaub sollte man Nachbarn ersuchen, die Post aus dem Briefkasten zu nehmen und im Winter den Schnee zu räumen.
·Gekippte Fenster sind geradezu eine Einladung für jeden Einbrecher. Sie sind einfach zu überwinden, außerdem zahlen die Versicherungen in solchen Fällen in der Regel nicht.
·Alle Gegenstände, die Einbrechern als Aufstieghilfe dienen können, müssen aus dem Garten entfernt werden. Dazu gehören Leitern, Kisten u.ä.
·Vor dem Kauf einer Alarmanlage sollte man den kostenlosen Beratungsdienst der Kriminalpolizei in Anspruch nehmen.
·Einige Schutzvorrichtungen, die im Handel erhältlich sind, stellen keine nennenswerten Hindernisse für professionelle Einbrecher dar. Dazu gehören von innen versperrbare Fenstergriffe ohne Schutz vor Aufhebeln und Rollbalken, die nicht verriegelbar sind.
·Grundsätzlich sollte man die Bargeldbeträge im Haus gering halten und Wertsachen in einem Banksafe deponieren.

(bch)
 

Links zum Thema:

Beratungsstelle in Deutschland Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Wie man sich vor Einbrechern schützen kann Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Noch mehr Schutzmaßnahmen... Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
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Die meisten Einbrüche ereignen sich in wenig befahrenen Seitenstraßen.
Die meisten Einbrüche ereignen sich in wenig befahrenen Seitenstraßen.

 Offene Terrasentüren wirken wie eine Einladung auf die Einbrecher.
Offene Terrasentüren wirken wie eine Einladung auf die Einbrecher.

 
     

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