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Ausgabe Nr. 58 - Montag  4.12.2000 - Seite 2
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  SalzBurger Köpfe
Der Rückblick des Tages auf einen ausgewälten SalzBurger-Artikel
...und wenn das Programm empfangen werden kann, bleiben immer noch die Inhalte - medienkritisches im Kommentar von Cornelia Anhaus.


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Sendeanlage Zinkenkogel


Die Bewohner der Stadt Salzburg, die durch die direkte Lage am Fuße des Gaisbergs von der Sendeanlage Zinkenkogel Hallein versorgt werden, haben durch die Änderung der Frequenz einen schlechten bis hin zu gar keinem Empfang des Programms ORF 1.

 
Was heute noch serviert wird:

Rundfunkgebühr muß auch ohne Empfang bezahlt werden (auf Seite 1)

Die d-box (auf Seite 3)


Die meisten terrestrischen Antennen sind nur für Frequenzkanäle von 1 bis 51 ausgerichtet, und der ORF 1 wird seit August diesen Jahres mit dem Kanal 64 ausgestrahlt. Somit sind die Bewohner gezwungen entweder auf Kabel umzusteigen (dies ist teilweise nicht möglich) oder sich einen Sat-Empfänger zu kaufen bzw. zu mieten.

Kanalumstellung für den ORF 1 von der Sendeanlage Zinkenkogel

Seit der Inbetriebnahme der Sendeanlage Zinkenkogel Hallein wurde das Programm ORF 1 im Kanal 12 ausgestrahlt. Durch internationale Vereinbarungen wird der Kanal 12 in Zukunft für die Abstrahlung von digitalem Radio (DAB-Digital Audio Broadcasting) benützt. Der ORF mußte daher alle seine Sendeanlagen, die im Kanal 12 betrieben wurden, auf einen anderen Sendekanal umstellen. Für den Zinkenkogel war vorerst der Kanal 44 vorgesehen. Der Kanal wurde nach messtechnischen Untersuchungen gewählt, doch nach der Inbetriebnahme stellte sich heraus, daß in einigen Gebieten, die durch die Sendeanlage Zinkenkogel versorgt werden, Störungen durch die Kanalnähe von 2 deutschen Sendern auftraten. Dadurch mußte ein neuer Kanal für die Aussendung gefunden werden und somit wurde der Kanal 64 international kodiert.

Ab August 2000 strahlte der ORF 1 noch in allen 3 Kanälen aus, das heißt gleichzeitig in Kanal 12, 44 und 64, damit alle Empfänger genügend Zeit hatten, die notwendigen Umstellungen zu veranlassen.
In den letzten 14 Tagen vor der endgültigen Abschaltung der anderen Kanäle, wurden die Bewohner zusätzlich durch Einblendungen in das Fernsehbild auf den Kanalwechsel aufmerksam gemacht.

Laut dem ORF mußte dieser Kanalwechsel durchgeführt werden um die internationalen Vereinbarungen zu erfüllen und hat dafür die Kosten für die Umstellung getragen.
Für die technischen Voraussetzungen für den Empfang muß jeder selbst aufkommen, das heißt zum Beispiel die Anschaffung einer d-box.
(lett)
 

   
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Terrestrische Antennen reichen nicht mehr für den Empfang aus.
Terrestrische Antennen reichen nicht mehr für den Empfang aus.

Bewohner im Sendeschatten des Gaisberg werden vom Zinkenkogel versorgt
Bewohner im Sendeschatten des Gaisberg werden vom Zinkenkogel versorgt

 
     

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