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Ausgabe Nr. 41 - Donnerstag  2.12.1999 - Seite 1
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Das Kinderschutzzentrum in Salzburg


Brutalität, Gewalt, Misshandlung, .... . Wohin wendet man sich, wenn einem Kind etwas angetan wird oder man Probleme mit ihm hat, mit denen man nicht mehr zurecht kommt?

 
Was heute noch serviert wird:

Interview mit Dr. Karin F. Schwanner (auf Seite 2)


Die Einrichtung "Kinderschutzzentrum", in der Rudolf-Biebl-Straße 50 in der Stadt Salzburg, bietet tatkräftige Unterstützung bei allen Problemen, die Kinder und Jugendliche betreffen.

Durch die Krisentelefon - Hotline (0662/44911), von Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr besetzt, wird die Kontaktaufnahme erleichtert, hier kann man sich Tipps holen oder einen Termin für ein persönliches Gespräch vereinbaren. Das kostenlose Sorgentelefon für Kinder (0800/234123) nimmt per Anrufbeantworter Probleme entgegen, auch in den Abendstunden und am Wochenende. Nach einem erfolgreichen Telefonkontakt werden persönliche Beratungen ausgemacht, die in erster Linie eine Klärung der Vorfälle anstrebt, um weitere mögliche Vorgehensweisen zu erfassen und zu besprechen. Nicht nur Beratungen werden hier angeboten, sondern auch - wenn nötig - Therapien.

Das Kinderschutzzentrum steht von Montag bis Freitag von 8:00 - 17:00 zur Verfügung.
Neben der Familienberatung bietet die Einrichtung auch eine Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Familien in Krisensituationen. Obwohl das Zentrum seinen Schwerpunkt auf "Gewalt gehen Kinder" oder "sexuellen Missbrauch" sieht, steht es auch bei allgemeinen Familien- und Erziehungsproblemen mit Rat und Tat zur Seite.

Seit 12 Jahren gibt es nun schon das Kinderschutzzentrum. Gegründet wurde die Einrichtung von Karl Amersdorfer, der ursprünglich bei der Selbsthilfegruppe für Pflege- und Adoptiveltern aktiv war. Das Wissen um die problematischen Startbedingungen vieler Kinder bildete die Grundlage der Selbsthilfegruppe. Die Arbeit wurde ausgeweitet, um einem größeren Kreis an Kindern Hilfe bieten zu können. Aber nicht nur den Kindern sollte geholfen werden, sondern auch den Eltern, die sich überfordert fühlen oder keine passenden Lösungen für ihre Probleme im Umgang mit ihren Kindern finden können. So entstanden die Hauptschwerpunkte des Kinderschutzzentrums. Es sollte einerseits der Beratungstätigkeit und andererseits der Ausbildung für Pflege- und Adoptiveltern dienen.

Diese Einrichtung steht auch bei Scheidungen und Trennungen, durch begleitete Besuchskontakte, zur Verfügung, wobei auch kostenlose Rechtsberatung angeboten wird. Dadurch wird den Erwachsenen die Möglichkeit gegeben, sich auf Paarebene zu trennen und dennoch in eine gemeinsame verantwortliche Elternschaft hineinzuwachsen. Dem Kind wird über die schwierige Zeit hinweggeholfen, indem es nach Möglichkeit den Kontakt zu beiden Eltern aufrechterhalten kann.
Das Zentrum besteht aus einem multiprofessionellem Team, welches sich aus Sozialarbeiterinnen, Psychologen, Psychotherapeuten, Familientherapeuten und einem Rechtsanwalt zusammensetzt.

Es wird als Aufgabe angesehen, den Familien Wege eines gewaltfreien Zusammenlebens zu ermöglichen und dafür Hilfestellungen anzubieten, wobei darauf geachtet wird, dass diese Wege für alle Familienmitglieder anwendbar sind. Hier steht der Schutz des Kindes oder Jugendlichen und sein Anrecht auf eine eigenständige, dem Lebens- und Entwicklungsalter angemessene persönliche Entwicklung im Vordergrund.

Das Kinderschutzzentrum arbeitet auch mit anderen Institutionen zusammen, wie Jugendämter, Frauenhaus, Jugendpsychiatrie, Gerichte,.... um nur einige davon zu nennen.
Das Kinderschutzzentrum hilft unbürokratisch, kostenlos und auf Wunsch auch anonym.

 

Links zum Thema:

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Hinweisschild Kinderschutzzentrum
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Büro mit Hotlinebetreuung
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