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Ausgabe Nr. 25 - Freitag  16.4.1999 - Seite 2
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...Und was ist


Wer erwartet, dass die neuen Jugendschutzbestimmungen am Treiben in der Stadt etwas geaendert haben, wird zunaechst enttaeuscht.

 
Was heute noch serviert wird:

Was sein sollte... (auf Seite 1)

Das neue Salzburger Jugendschutzgesetz von A - Z (auf Seite 3)


Auf den ersten Blick ist alles beim alten, gegen 22 Uhr an einem Samstagabend sind einige Lokale nach wie vor gesteckt voll von Teenagern.


Fragt man die Jugendlichen allerdings nach dem neuen Gesetz, so zeigen sie sich gut informiert. Durch Flugzettel, die seit zwei Wochen in allen groesseren Lokalen und in den Schulen verteilt werden, hat fast jeder schon das wichtigste mitbekommen. Die neuen Ausgehzeiten finden naturgemaess grossen Anklang, nur einige 15jaehrige sind etwas frustriert: "Um Zwoelf ist ja noch keine Zeit" meint die 15jaehrige Maria und schaut neidisch auf einige ihrer um ein Jahr aelteren Freunde. Denn die duerften ja auch schon laenger fortgehen.


Mit den neuen Regelungen bestens vertraut sind auch die Wirte: Durch Tuersteher versucht man in den meisten Lokalen dem Ansturm der Teenager Herr zu werden. Ausweiskontrollen bei "verdaechtigen" Jugendlichen werden in manchen Lokalen durch Sonderregelungen ergaenzt. So werden in einem sehr beliebten Lokal unter 16jaehrige dazu angehalten, spaetestens um 22 Uhr 30 das Lokal zu verlassen, was in der Praxis auch ganz gut funktioniere, so zumindest der Tuersteher. Auch offensichtlich angetrunkene haetten keine Chance, in das Lokal zu kommen.


Die Ausweiskontrollen an den Lokaltueren waeren schon oefters eine unueberwindliche Huerde, gibt Martin, noch nicht ganz 16, zu, aber "wenn man alt genug ausschaut", sei das alles kein Problem. Und sei man einmal im Lokal drinnen, waere er noch nie an der Bar kontrolliert worden.


Bei der Alkoholausschank allerdings sind sich die Wirte einig: Bei ihnen bekomme keiner, der noch nicht alt genug sei, Alkohol ausgeschenkt. Zwar werden bei der Ausschank keine Ausweise verlangt, aber man sehe es einfach, wenn jemand nicht alt genug sei. Nur bei der Konkurrenz gaebe es des oefteren Probleme, weiss ein Wirt. Trotzdem habe man es immer wieder mit sehr betrunkenen Jugendlichen zu tun, denn "was bei uns net kriegen, kaufen´s im Supermarkt".


Von Jugendschutzkontrollen, wie sie Jugendreferent LHStv. Gerhard Buchleitner angekuendigt hat, weiss bisher noch keiner der Wirte zu erzaehlen. In den letzten Jahren habe es "ueberhaupt keine Kontrollen" gegeben. Wenn einmal die Polizei vorbeikaeme, dann wegen Beschwerden von Anrainern.
 

Links zum Thema:

Ein Wegweiser durch die Medien Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Die Gesetzesvorlage im Salzburger Landtag Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
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Mit guter Laune nichts wie hinein ins Saturday Night Fever!
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Die große Huerde auf dem Weg ins Vergnuegen ist der Türsteher am Eingang.
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Ist man aber erst einmal drinnen, hat man meist keine Probleme mehr
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