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Ausgabe Nr. 92 - Montag  14.5.2001 - Seite 2
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Alternatives Programm als Chance


Alternatives Programm und Bürgerbeteiligung - zwei essentielle Dinge, in denen sich die Radiofabrik von den kommerziellen Sendern in Salzburg unterscheidet.

 
Was heute noch serviert wird:

Freies Radio für freie Bürger - die Radiofabrik startet durch (auf Seite 1)


Die Radiofabrik produziert mit ihren rund 100 ehrenamtlich arbeitenden Radiomacherinnen unterschiedlichste Programmsparten. Die Palette reicht von einem Informationsmagazin über Sendungen von Frauen für Frauen, einen "Weltkanal" zum Thema Entwicklungspolitik bis hin zum "Lebensraum Salzburg", der sich mit Sozialthemen befaßt.

Ebenfalls fixer Bestandteil des Programms sind Sendungen aus und mit den Salzburger Kulturstätten wie Literaturhaus, Rockhouse oder ARGE und den Salzburger Jugendzentren MARK und CORNER.

Auch fremdstprachige Sendungen haben einen fixen Platz im Programm der Radiofabrik. So gibt es z.B. bereits seit Beginn des Sendebetriebs Sendungen in kroatischer Sprache.

Georg Wimmer, Radiofabrik-Mitgestalter der ersten Stunde, sieht im freien Bürgerradio eine riesengroße Chance, die Stadt Salzburg zu beleben und den Bürgern selbst Gelegenheit zu geben, sich öffentlich zu artikulieren. "Neben dem kommerziellen Angebot muss es für interessierte Bürger einfach die Möglichkeit geben, mitzugestalten. Nicht nur "Objekt der Berichterstattung" zu sein, sondern aktiv aus der eigenen Perspektive berichten, so die Devise der Radiofabrik." Eine Reihe von Live-Übertragungen sollen allen Salzburgern ihr Radio nahe bringen und das kulturelle Potential aufzeigen das in dieser Stadt schlummert.

Hören machen.

Das Motto "Hören machen" bezeichnet dabei einen wichtigen Teil des Senders, der sich als freies Radio nicht nur durch die Andersartigkeit seines Programms profiliert: Ziel des Konzepts des freien Radios ist nämlich nicht nur, einen Gegenpol zu den kommerziellen Sendern zu setzen, der sich durch das Aufzeigen anderer Sicht- und Denkweisen auszeichnet, sondern auch der gesamten Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, selbst Radio zu machen und zu gestalten. Damit sollen vor allem von den "Kommerziellen" eher stiefmütterlich behandelte Randgruppen der Gesellschaft ein Sprachrohr bekommen.

Um dieses Ziel zu erreichen veranstaltet die Radiofabrik zusammen mit anderen freien Radios laufend Workshops, in denen Einführung in Aufnahme- und Schnittechnik, Gestaltungsmöglichkeiten, journalistische Grundformen im Radiobereich, sowie in Medien- und Urheberrecht auf dem Programm stehen, um aus Hörern Produzenten zu machen.

Wer den Machern und Macherinnen der Radiofabrik einmal über die Schulter schauen oder vielleicht auch selber "radio-aktiv" werden möchte, kann das im Studiocontainer bei der ARGE (Mühlbacherhofweg 5) tun. Und auch wenn man sich nicht dazu entschliesst, sich einmal selbst hinter's Mikro zu setzen - ein Reinhören in das Programm der Radiofabrik lohnt sich in jedem Fall.
(bgk)
 

   
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Radio aus dem Container - nicht nur das Sendestudio ist aussergewöhnlich
Radio aus dem Container - nicht nur das Sendestudio ist aussergewöhnlich

 
     

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