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Ausgabe Nr. 85 - Donnerstag  19.4.2001 - Seite 1
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Ostern und der liebe Verkehr


Wie jedes Jahr hat die Polizei auch heuer zu den Feiertagen eine Aktion “scharf” gestartet. Die “Erfolge” hängen zu Stoßzeiten wie Ferien immer auch stark mit dem Wetter zusammen. Das schlechte Wetter an den Feiertage hat heuer vielleicht den einen oder andern vor einem schweren Unfall oder gar dem Tod bewahrt.


“Nur” einen Toten gab es am Osterwochenende in Salzburg. Traurig, daß dies wahrscheinlich nicht einem gehobenen Sicherheitsverständnis, sondern einfach nur dem schlechten Wetter zuzuschreiben ist. Meist ist es das Osterwochenende, wenn es das erste Mal schön und warm wird, an dem vor allem Motorradfahrer ihr bestes Stück auspacken und mit einer oft zu rasanten Fahrt einweihen.

Die schönen Tage im Jahr dazu zu nützen, in rasender Fahrt von A nach B zu fahren, nicht um des Zieles, sondern des Herumfahren willens, scheint mir ein recht profaner Zeitvertreib zu sein. Nicht, daß es nicht schön sein kann, einfach mal durch die Gegend zu fahren und die Landschaft zu genießen, aber gerade das geht doch viel besser bei einem etwas gemäßigten Tempo. Vor allem, wenn man im Geschwindigkeitsrausch gedankenlos das Leben anderer gefährdet und sich mit dem Satz rechtfertigt:”Ich hab alles unter Kontrolle. Mir passiert schon nichts:”

Es passiert eben doch etwas und zwar immer wieder. Langsam sollten doch auch die Uneinsichtigsten erkennen, daß es eben nicht immer “die anderen” sind, denen so etwas passiert, sondern daß man sehr schnell selbst zum nächsten Unfalllenker werden kann. Sei es nur durch eine kleine lästige Fliege oder eine hübsche Frau am Straßenrand.

Das tragische an der Unfallstatistik ist leider, daß es, wenn einer/eine sich einbildet, seine Grenzen oder die seines Fahrzeugs austesten zu müssen, immer wieder Unschuldige erwischt. Oftmals bleiben sogar die Unfalllenker nur leicht verletzt, während zufällig am falschen Ort zur falschen Zeit dagewesene zum Handkuß kommen. Der einzige Trost in solch einem Fall: Solch verantwortungslose Lenker werden meist durch ihr Gewissen heftig gestraft und hoffentlich zur sicheren Fahrweise überwechseln, sofern sie nicht zu den Unbelehrbaren gehören.

Aber ist es wirklich ein Trost oder sollte die schmerzliche Wahrheit sein, das dies die einzige Methode ist, Unvernünftige zu bekehren?

Quelle der Fotos:
1.Bild: www.arboe.or.at
2.Bild: www.oeamtc.at



(brand)
 

Links zum Thema:

ÖAMTC: Verkehr & Sicherheit Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

ARBÖ Verkerhsnachrichten Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
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Der Geschwindigkeitsrausch erfaßt viele.
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