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Ausgabe Nr. 34 - Freitag  30.4.1999 - Seite 1
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Auf der Suche nach einer guten Idee


Ihr Ziel ist es, Jungunternehmer des Jahres 1999 zu werden, ihr Traum: moeglichst viel Geld verdienen und zwar mit den Ideen anderer. Nicht von geistigem Diebstahl ist hier die Rede, sondern von Patentmarketing.

 
Was heute noch serviert wird:

Erfinden soll gelernt sein (auf Seite 2)


"Jeder von uns hat schon einmal eine scheinbar geniale Idee gehabt, aber nur die wenigsten unter uns denken dran, sie umzusetzen und zu vermarkten und so bleiben tausende von guten Erfindungen Jahr fuer Jahr ungenutzt. Genau diesem will das junge Team von Erfinder.At gegenuebertreten, denn ihrer Meinung nach hat ein Erfinder nur durch einen professionell organisierten Auftritt eine Chance auf dem Markt. Die Fimenphilosophie ist einfach: in der unsicheren Startphase bietet die Agentur den Erfindern kostenlose Beratung und kuemmert sich um einen kostenguenstigen Weg zum wirtschaftlichen Erfolg, um dann nach erfolgreicher Verwertung der Erfindung am Erfolg teilzuhaben. Ein einfaches Konzept, wie aber sieht die Praxis aus?

Erfinder.At setzt nicht eigene Ideen um, sondern laesst sich die Ideen von anderen bringen. ""Am Anfang war das leichter gesagt als getan"", meint Marijan Jordan, Contakter der Agentur, aber mittlerweile ist der Andrang groß und die vier geschaeftsfuehrenden Mitarbeiter muessen tagtaeglich bis zu vier neue Erfindungen unter die Lupe nehmen. Wird die Fliegenklappe mit eingebauter Saugmachine oder die putzbereite Zahnbuerste als ""vermarktungsfaehig"" befunden, kann verhandelt werden. Bis es allerdings dann zum ""Kooperationsvertrag"" kommt, muß der Erfinder allerdings noch einiges an Buerokratie ueber sich ergehen lassen. Ohne Patentanmeldung kann nicht vermarktet werden und Vermarktung ist ohne Kurzanalyse des Marktes zu riskant. Hat das Produkt diese Huerden ueberwaeltigt, macht sich das Team von Erfinder.At auf die Suche nach geeigneten Produzenten, Lizenznehmern und Vertriebspartnern. Mit Hilfe ihrer Produktionspartner in Osteuropa und in China setzen die Erfindungs-Vermittler aber auch selber Ideen um. ""In dem Fall machen wir gemeinsam mit unseren Kunden Preis- und Verkaufspolitik"", so Jordan, der sich mit seinem Team dann auch um die Marketingstrategie kuemmert.

Erfinder, Vermittler, Vertriebspartner - wer verdient nun das große Geld bei einer Erfindung? ""Alle"", beteuert Jordan, ""wir vermarkten nur Dinge, die absolut neu auf dem Markt sind. Wenn man schnell genug ist und die richtige Vermarktungsstrategie anwendet, kann man damit viel Kohle verdienen."" Durch die Marktrecherchen, die Erfinder.At durchfuehren, wissen die Vermittler, was auf dem Markt gefragt ist und welches Produktes Erfolg haben koennte. Von dem abgeschlossenen Vertrag mit dem Erfinder erhaelt die Agentur uebringens jeweils 25% der Lizenz. Fuer den Erfinder ist die ganze Angelegenheit in der Startphase eher eine Ehrensache, als eine Goldgrube, denn fuer ihn bedeutet die Umsetzung erst einmal eine umfangreiche Investition in die Patentanmeldung und die Produktion von Marketingartikel wie Prospekte und Plakate.

Ein gewisses Risiko besteht bei der Investition in eine Erfindung immer, und vom Patentmarkting alleine koennen sich die Jungunternehmer nun doch noch nicht ueber Wasser halten. ""Bis jetzt hat noch jeder von unseren Mitarbeitern einen Nebenjob, aber nicht mehr lange!"". Der Geschaeftsfuehrer der Agentur ist zuversichtlich, was die Zukunft von Erfinder.At abgelangt: ""Wir fuellen eine Marktluecke, haben eine gute Firmephilosophie und sind innovativ."" Ob das reicht, um den begehrten Titel der ""Jungunternehmer des Jahres"" zu erlangen? Jordan ist sich da ganz sicher. In Zukunft wollen die Jungunternehmer die Firma erweitern, personell aufstocken und die Universitaeten und Fachhochschulen in ihre Arbeit einbeziehen.

Derzeit befinden sich in der Datenbank von Erfinder.At rund 1200 Erfindungen, davon werden hundert von der Agentur betreut und bei zehn kümmert sich Erfinder.At um die Vertretung auf dem Weltmarkt. Von der innovativen CD-Verpackung ueber eine Toilettenspueleinrichtung mit getrennten Wasserzulaeufen bis Anti-Schlaf-Glaesern fuer sicheres Fahren ist hier wohl so einiges zu finden, was ein Erfinder-Herz begeht. Die genialste Erfindung sei immer die letzte, an der man gerade arbeite, so Jordan, der sich fuer die Zukunft nicht nur Erfolg, sondern auch Unterstuetzung von seiten des Landes wuenscht.
 

Links zum Thema:

Plattform fuer Erfinder mit ueber 800 Erfindungen Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Marktplatz fuer patentierte Produkte Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Patentmarketing ueber Internet Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
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Das Team von Erfinder.at
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Wenn der Chef selbst erfindet...
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