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Ausgabe Nr. 33 - Donnerstag  29.4.1999 - Seite 2
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Kein Bewilligungsproblem


Die vergleichsweise geringe Zahl von Strassenkuenstler in Salzburg, ist vermutlich auf die notwendige Legitimation zurueck zu fuehren, die man nicht so ohne weiteres bekommt.

 
Was heute noch serviert wird:

Salzburg steckt noch im Winterschlaf (auf Seite 1)

Die Musiker lassen noch auf sich warten (auf Seite 3)

Alpenlaendisches Volkstanzfest oder Open-Air-Konzert (auf Seite 4)

Genehmigungsverfahren fuer Grossveranstaltungen - eine politische Entscheidung (auf Seite 5)


Der Maler Igor Zindovic hatte Glueck. „Mir persoenlich hat das Magistrat eine grosse Chance gegeben, sonst ist es sicher schwer. Ich muss beweisen, dass ich ein Maler bin. Ich habe immer eine Kopie meines Universitaetsabschlusses mit.“ In seiner Heimat fuehrte er fuenf Jahre lang eine Galerie, die er aber aufgrund des Krieges im ehemaligen Jugoslawien aufgeben musste. Viele Kuenstler koennen auch nicht Deutsch sprechen, sie druecken sich eben durch ihre Kunst aus. „Kunst ist mein Leben“, so meint Igor, er koennte sich keine andere Arbeit vorstellen.





Hilfe fuer Kriegsfluechtlinge



Von den Stadtvaetern werden die Maler und Musiker akzeptiert. Ihre Genehmigung haben sie im Grundamt erhalten, wie der zustaendige Beamte Johann Prodinger erklaert. „Die meisten Kuenstler stammen aus dem ehemaligen Jugoslawien, die vor zehn Jahren vor dem Krieg geflohen sind. Die Stadt hat ihnen eine Moeglichkeit gegeben, fuer ihren Unterhalt selbst zu sorgen. Zusaetzlich zahlen muessen sie dafuer nicht.“ Die Maler erhalten auf diese Weise eine Verkaufsmoeglichkeit, denn die Ausstellung ihrer Werke in einer Galerie ist ihnen aus finanziellen Gruenden verwehrt. So hilft die Stadt auch denen, die schon vor zehn Jahren von den Kriegswirren vertrieben wurden.
 

   
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Bei der Arbeit: Nicht alle sind so freimuetig und lassen sich interviewen...
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