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Ausgabe Nr. 91 - Donnerstag  10.5.2001 - Seite 1
Politik-Wirtschaft

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Trara Trara, die Volkszählung ist da!


Erregte Gemüter gibt es zur Zeit viele. Die Volkszählung, die für “die Wirtschaft und die Politik wichtige Daten liefern soll”, findet nicht nur Befürworter. Manche finden die Art der Fragestellung und einige Fragen, wie z.B. die des Religionsbekenntnisses oder des Haushaltsvorstandes nicht in Ordnung. Andere Kritiker befürchten den “gläsernen Bürger” aufgrund der geplanten Verknüpfung der Ergebnisse der Volkszählung mit Daten der Meldeämter.

 
Was heute noch serviert wird:

Tagebuch eines Volkszählers (auf Seite 2)


130 Jahre Volkszählung in Österreich

Im Jahre 1869 fand in Österreich die erste "moderne" Volkszählung statt, also eine statistische Erhebung, die nach einheitlichen Grundsätzen zum gleichen Stichtag die gesamte Bevölkerung in allen Landesteilen umfasste. Damals wurden die Fragebögen lokal ausgezählt und zu Bezirkssummen, später zu Landes- und Reichssummen, addiert.

Die Volkszählung 1890 wurde in Lochkarten übertragen und mittels elektrischer Zählmaschinen aufgearbeitet. Österreich und die USA waren die ersten Staaten, die diese moderne technische Methode anwandten. Während 1961 noch mit Lochkarten gearbeitet wurde (ein Durchlauf durch die Tabelliermaschinen dauerte sechs Wochen), erfolgte 1971 der Wechsel zur Elektronik. Seit 1951 werden die Zählungen regelmäßig in den mit Eins endenden Jahren vorgenommen.

Wozu das ganze Theater?

Sieht man sich die Homepage der Statistik Austria an, findet man folgende Erklärung für die Notwendigkeit einer Großzählung:” Die Zahlen tragen zur gerechten Aufteilung der Steuermittel auf Bundesländer und Gemeinden bei und dienen der Zuordnung der Nationalratsmandate auf die Wahlkreise. Sie spiegeln den Bedarf an Verkehrseinrichtungen für die Pendler wider, ermöglichen eine vernünftige Steuerung von Betriebsansiedlungen, realitätsbezogene Flächenwidmungspläne und Raumordnungsmaßnahmen sowie die Vorausberechnung der künftigen Bevölkerungszahl und -struktur von Österreich.”

http://www.statistik.at/gz/vz.shtml

Kommentar des “Salzburgers”

Wenn diese Daten so wichtig sind, warum wird dann unter anderem auf die Angabe von leiblichen Kindern von Frauen unter 16 Jahren verzichtet, fragt sich Der Salzburger. Oder sind Mütter unter 16 Jahren etwa keine Mütter? Die Gebärfähigkeit der Frau beginnt immerhin meist schon mit dem 12. Lebensjahr. Und welchen politischen oder wirtschaftlichen Nutzen hat es zu wissen, wer in meinem Haushalt in welchem Verhältnis zu wem steht? Vielleicht hätte man beim Formulieren der Fragen mit mehr Sorgfalt herangehen sollen, dann wäre die Akzeptanz in der Bevölkerung vermutlich auch höher gewesen.
(storgards, brand)
 

Links zum Thema:

Allgemeine Infos über die Volkszählung der Statistik Austria Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Ergebnisse der Volkszählung 1991 von Salzburg Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
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Rätsel Volkszählung?
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Bleibt die Frage:”Wann wird es Formulare für unsere Haustiere geben?”
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Dieses Blatt werden die meisten Österreicher in der nächsten Zeit zu Hause vorfinden.
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