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Ausgabe Nr. 121 - Dienstag  11.12.2001 - Seite 1
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Die Weihnachtszeit - Kaufrausch oder Besinnlichkeit?


Das Weihnachtsgeschäft ist jetzt, nach dem zweiten Advent-Wochenende schon voll im Gange. Daher ist es nun höchste Zeit, im SalzBurger ein erstes Resümee über das Einkaufsverhalten der Österreicher und im speziellen der Salzburger zu ziehen.

 
Was heute noch serviert wird:

Das Kaufverhalten der Österreicherinnen und Österreicher (auf Seite 2)


Die ersten Wochen im Weihnachtsgeschäft

Mit den Weihnachtseinkäufen insgesamt zeigt sich der Handel zufrieden, obwohl die Umsätze bis zum ersten Adventssamstag um 2 Prozent zurückgegangen sind. Dies sei aber, laut Roman Seilinger von der Sektion Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), nur darauf zurückzuführen, dass der erste Einkaufssamstag heuer wesentlich früher war als letztes Jahr.
Am Wochenende darauf wurde auch tatsächlich eine 2-prozentige Steigerung festgestellt.

Was sind die Renner im heurigen Weihnachtsgeschäft?

Gewinner an den letzten beiden langen Einkaufssamstagen waren eindeutig der Bereich Möbel mit einem Plus von 36 Prozent, das Sportgeschäft mit 9 Prozent Zuwachs und die Bekleidungsindustrie mit 8 Prozent mehr Umsatz.
Bei einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts „Spectra“ an 1.000 repräsentativ ausgewählten Österreicherinnen und Österreichern ab 15 Jahren wurde gefragt, welche Weihnachtsgeschenke die Personen ihren Liebsten denn kaufen werden, Mehrfachnennungen waren erlaubt.
Die meisten, nämlich 49 Prozent, sagten, sie werden Bekleidung schenken. 37 Prozent halten Spielzeug für ein geeignetes Geschenk und 33 Prozent werden sich für Kosmetik entscheiden.
Freizeitartikel und Schmuck rangieren in der Beliebheitsskala etwas weiter unten werden rund 20 Prozent der Geschenke ausmachen.

Und die Verlierer?

Mit nur rund 5 bis 7 Prozent der Nennungen schnitten Handys, Wertpapiere, Computer, Haustiere und Fotoausrüstungen verhältnismäßig schlecht bei der Befragung ab. Und sogar nur 2 Prozent dieser Personen werden einen Internet-Zugang verschenken.
An den letzten beiden Adventssamstagen schnitt die Lederwarenindustrie mit einem Minus von 22 Prozent besonders schlecht ab. Auch die Parfumerien und Drogerien hatten einen Verlust von 19 Prozent zu verzeichnen, der Papier- und Buchhandel einen von 14 Prozent. Der Spielwarenhandel lag trotz des Harry-Potter-Booms 12 Prozent und Uhren und Schmuck 11 Prozent hinter den Verkaufszahlen des letzten Jahres.
Ein Grund für das stagnierende Geschäft könnte möglicherweise sein, dass die Geschehnisse in New York und der andauernde Krieg in Afghanistan die allgemeine Stimmung drücken. Diese Geschehnisse wirkten sich sofort auf die Börse aus, also kein Wunder, dass Wertpapiere heuer kein Verkaufsschlager sind.

Die Trends

Dieses Jahr werden laut Umfrage des Instituts für Gewerbe und Handelsforschung (IfGH) unter dem Weihnachtsbaum Winter- und Freizeitmode, sowie Ski- und Skibekleidung und Handtaschen dominieren.
Im Buchhandel sind Harry-Potter-Bücher und religiöse und esoterische Bücher der Hit. Beim Schmuck wird neben Platin Gold bevorzugt.
Im Elektrohandel werden nach wie vor Handys, DVD und Computer gekauft . Besonders im Trend liegen heuer aber Wellness-Geräte wie Solarien und digitale Kameras.

(alna)
 

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 Der Weihnachtsbaum,ein symbol für die Stille - auch in der Vorweihnachtszeit?
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 Bekleidung ist auch heuer der Renner im Weihnachtsgeschäft
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