Werbung Zurück zur aktuellen Ausgabe
Ausgabe Nr. 118 - Donnerstag  6.12.2001 - Seite 2
Werbung
     
  SalzBurger Köpfe
Der Rückblick des Tages auf einen ausgewälten SalzBurger-Artikel
Der Christbaum ist wichtiger Bestandteil von Weihnachten. Die Christbaum-Trends 2000 hatte der Salzburger bereits beleuchtet. Ob sie immer noch gültig sind?


Neulich im SalzBurger:

Der aktuelle Blick über den Tellerrand - rund um den SalzBurger

STS & Band gastieren in Salzburg! Am Donnerstag, den 6. 12. ist das Pop-Trio in der Sporthalle Alpenstraße zu hören. Karten sind ab ATS 336 zu haben.

mehr dazu Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Intellektuelle aufgepasst! Eine Vorstellung des Cirque Invisible findet im Salzburger Volksgarten statt. Ein theatralischer Abend in Varieté-Atmosphäre erwartet Sie.

mehr dazu Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

100 Schilling und 300 Schilling sind 400 Schilling – Aber wie viel macht das in Euro? Um´s genau sagen zu können gibt’s hier einen Euro-Rechner.

mehr dazu Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!


Alle frueheren Ausgaben - im SalzBurger-Archiv
Hier koennen Sie die Mannschaft des SalzBurgers kennenlernen!

Post an den SalzBurger abschicken

Tradition und Tourismus gehen Hand in Hand


 
Was heute noch serviert wird:

Weihnachtszeit in Salzburg - Kitsch oder Besinnlichkeit mit Tradition? (auf Seite 1)

Ein kleines feines Fichtenbäumchen sorgt für weihnachtlichen Duft (auf Seite 3)


Für den Musiker Wolfgang Gaisböck ist die Weihnachtszeit in Salzburg sehr stark mit Brauchtum verbunden. "Das Adventsingen in Salzburg ist sehr traditionell. Es wird heuer achtzehn Mal veranstaltet und zieht sicher die meisten Besucher an." Für den Musiker hat die Adventszeit vor allem etwas mit einer Besinnung auf Wesentlicheres zu tun. "Ich glaube, ich hatte in den letzten 10 Jahren keine Mette mehr, wo ich nicht Trompete gespielt habe. Heuer möchte ich einfach mal so teilhaben." Als "echte" Salzburgerin legt auch Maria Kofler besonderen Wert auf die Tradition in der Stadt. "Total gerne mag ich das Turmblasen am Friedhof von St. Peter am 24. Dezember. Das ist ganz einzigartig in Salzburg!" Ein Programm am Weihnachtstag ist aber auch vor allem für ältere Menschen oder Alleinstehende wichtig, die um die Feiertage so die Möglichkeit haben, in Gesellschaft zu sein.


Die Biochemie des Weihnachtsfestes


Bei all den verschiedenen Aspekten und Gründen für das Feiern von Weihnachten steht eines unumstritten fest: Weihnachten ist „unverwüstlich“. Auch Atheisten und Religionskritiker mögen Bratäpfel, Marzipan-kartoffeln und Glühwein. Der Salzburger Diätassistent Johann Hattinger erklärt das Phänomen Advent von der ernährungswissen-schaftlichen Seite: „Viele Menschen verbinden Weihnachten mit ganz besonders angenehmen Kindheitserinnerungen. Diese sind deshalb so besonders, weil die Maßnahmen zum Fest um diese Jahreszeit sehr stark euphorisierend wirken.“ Wer einmal versucht hätte, meint Hattinger weiter, Weihnachten in sonnigen Gefilden zu feiern, wisse, dass sich die entsprechenden Gefühle nicht einstellen würden. Der Sportstudent Christian Sedlinger hatte dieses Erlebnis im Dezember des Vorjahres. „Letztes Jahr war ich in Südafrika, da ging das Fest total an mir vorbei. Ich hatte null Weihnachtsgefühl und wir haben auch nicht richtig gefeiert.“


Was uns fehlt, ist das Licht


„Licht und Zucker haben anscheinend dieselbe Wirkung auf die Stimmung des Menschen“, erklärt Johann Hattinger. In der dunkelsten Zeit des Jahres mit den niedrigsten Serotoninspiegeln sei das Zuckerzeug natürlich am wirksamsten. „Deshalb gibt's die Weihnachtsbäckerei, die am Heiligen Abend vielfach ihren Höhepunkt in einer Süßwarenorgie findet“, kommentiert der Diätassistent die geliebte Kekstradition der Österreicher. Die Lichterdekoration täte das ihre und unterstützt vom Alkohol im Gläschen Glühwein würden möglichst viele unserer Sinne angesprochen. „Wenn man in der lichtarmen Jahreszeit gerne mal zu alkoholischen Getränken mit mehr Geist greift, bekämpft man nicht nur die Kälte am „Glühweinstandl“, sondern hauptsächlich den niedrigen Serotoninspiegel“, durchschaut der Diätassistent die Liebe - nicht nur der Salzburger - zum Glühwein.


Christkindl oder "x-man"?

Glühwein wird in Salzburg nicht nur auf den Christkindlmärkten getrunken, sondern auch bei verschiedensten „x-mas Events“. Webpages zum Thema Weihnachten und Email-Grußkarten haben das Wort „x-mas“ für den deutschen Sprachraum schon vor ein paar Jahren entdeckt. X-mas ist kürzer und vor allem für Jugendliche „cooler“ als Weihnachten. Das mag auch der Grund sein, warum so manche Weihnachtsfeier in Salzburg zum x-mas Event wird. Da stellt sich nur die Frage, ob die wunderbare Verwandlung vom Weihnachtsmann zum „x-Man“ noch lange auf sich warten lässt. Wenn es aber um die Bescherung geht, bleiben die Salzburger dem typisch österreichischen Christkindl treu. „Ich weiß zwar nicht wie es ausschaut,“ meint Christian Sedlinger „aber zu mir kommt das Christkindl und nicht der Weihnachtsmann.“

(im)
 

Links zum Thema:

Leckere Kekse die den Serotoninspiegel heben Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Das Weihnachtslied schlechthin Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
<< vorige Seite nächste Seite >>

 

 Wer kann da widerstehen?
Wer kann da widerstehen?

 Das österreichische Keks schlechthin
Das österreichische Keks schlechthin

 Die Konkurrenz des Christkindls
Die Konkurrenz des Christkindls

 
     

Big Brother Awards Austria