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Ausgabe Nr. 92 - Montag  14.5.2001 - Seite 1
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Freies Radio für freie Bürger - die Radiofabrik startet durch


Ab Oktober 2001 kann man das Programm des freien Radios in Salzburg auf neuer Frequenz und mit mehr Sendezeit hören.

 
Was heute noch serviert wird:

Alternatives Programm als Chance (auf Seite 2)


Genug ist nie genug

Die Salzburger hatten immer schon, bedingt durch ihre bevorzugte geographische Lage am deutschen Eck, eine größere Auswahl an deutschsprachigen Radio und Fernsehprogrammen als alle anderen Österreicher. Deutsche Rundfunkprogramme erweiterten von Anfang an das eher spärliche österreichische Programm (2 TV und 3 Radiostationen).

Trotzdem waren Radio-Frequenzen heiß umkämpft, als in den 90iger Jahren das Radiomonopol des ORF per Gerichtsurteil geknackt wurde. Eine Gruppe "radio-aktiver" und radio-interessierter Salzburger gründete damals den Bürgerradioverein "Radiofabrik" und bewarb sich um eine Sendelizenz in der Landeshauptstadt. Allerdings ging das Bürgerradio in der ersten Vergabe-Runde leer aus.

Erst mit der Vergabe der Sendelizenz an das kommerzielle Radio Arabella (94,0 MHz) erhielt die Radiofabrik ein Sendefenster (jeden Mittwoch ab 20 Uhr) zugesprochen.

Mehr Sendezeit noch ab Oktober

Der 29. März dieses Jahres stellte einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Radiofabrik dar - es wurde wieder eine Radiofrequenz vergeben. Es handelte sich dabei um jene Frequenz (107.4), die ursprünglich Radio Arabella zugeteilt worden war. Damals beantragte Arabella jedoch eine andere Frequenz, da aufgrund des Senderstandorts von Arabella nicht die gesamte Stadt erreicht werden konnte.

Diesmal bewarben sich fünf Interessenten um diese Frequenz: Radio Maria, ein Evangeliumsrundfunk, Radio Lustig, die Objektwerbung (eine 51% Tochterfirma des Salzburger Energieversorgers Salzburg AG) und die Radiofabrik.

Die Regionalradiobehörde überließ es den Bewerbern, sich untereinander zu einigen und sprach schließlich der Objektwerbung für ein kommerzielles Stadtradio und der Radiofabrik für ein freies Bürgerradio gemeinsam die neue Frequenz zu.

Um Überschneidungen zu vermeiden, wird die Radiofabrik jeweils am Wochenende, sowie Wochentags zwischen 13 und 14 Uhr und abends ab 18 Uhr bis 5 Uhr morgends senden. Die restliche Sendezeit will die Objektwerbung mit ihrem werbefinaziertem Stadtradio bestreiten. Starten wird der Betrieb auf der neuen Frequenz noch im Oktober diesen Jahres.

Um den technischen Betrieb der geplanten Sender am Plainberg und am Kapuzinerberg (hier könnte wie schon im Testbetrieb erprobt, der Sendemast des Salzburger Flughafens genutzt werden) sicherzustellen, haben Radiofabrik und Objektwerbung eine eigene Gesellschaft gegründet. In redaktionellen Dingen wollen beide streng getrennte Wege gehen.

(schorsch)
 

Links zum Thema:

Die Radiofabrik im Netz Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
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Freies Radio für freie Bürger - das Ziel der Radiofabrik
Freies Radio für freie Bürger - das Ziel der Radiofabrik

 
     

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