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Ausgabe Nr. 81 - Donnerstag  5.4.2001 - Seite 1
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Schwingt er oder schwingt er nicht?


Wenn in Salzburg das Thema Makartsteg angeschnitten wird, scheiden sich die Geister. Die einen finden den neuen Steg, der im Sommer eröffnet werden soll, “zu modern und nicht passend in einer Stadt, die als Weltkulturerbe gilt”, die anderen wiederum freuen sich darüber, dass “ein wenig frischer Wind in diese verstaubte Stadt kommt.”

 
Was heute noch serviert wird:

Christian und Hans - zwei Söhne Salzburgs (auf Seite 2)


Auf Grund des schlechten Erhaltungszustandes des Makartsteges, den täglich rund 20.000 Menschen benutzten, wurde vom Magistrat Salzburg ein Wettbewerb für den Neubau des Fußweges ausgeschrieben.
Aus 70 eingereichten Projekten wählte die Jury unter Vorsitz von Architekt Francy Valentiny das Projekt des Planungsteams Architekturbüro "Halle 1", Zivilingenieur Lienbacher aus.

“Durch seine zweifach gekrümmte Figur erfolgt dies nicht in Form einer Parade, sondern individualisiert, jeder mit einer ganz persönlichen Sichtweise auf die Stadt. Die entgegenkommenden oder an einem vorbeigehenden Stegbenutzer werden nicht frontal, sondern in einer sich ständig ändernden perspektivischen Beziehung zu einem selbst und zum Stadtbild erlebt.”(erläutert das Siegerteam, Dipl.-Ing. Gerhard Sailer, Dipl.-Ing. Heinz Lang und Dipl.-Ing. Johann Lienbacher).

Wird dem Beben ein Ende gesetzt?

Das Markenzeichen des alten Makartstegs, nämlich die Schwingungen, wenn sich viele Menschen auf der Brücke befanden, wird der neue Steg nicht übernehmen. Viele, vor allem alte Menschen empfanden das Schwingen als unangenehm, manche fürchteten sich auch, was zu Beschwerden beim Magistrat der Stadt Salzburg führte.

Deshalb wurde am 30. März der erste von zwei Schwingungsversuchen am neuen Steg von Christian Petersen, einem Experten aus München, durchgeführt. Der Versuch, der in etwa 50.000 Schilling kostet, soll Daten liefern, um den Steg in Zukunft “schwingungsfrei” zu halten.

Am 9. Oktober 2000 wurde mit dem Abriss des alten Makartstegs begonnen.
Die Kosten des von den Salzburger Architekten Sailer und Lang (Halle 1) geplanten Projektes betragen rund 50 Millionen Schilling.
“Den Termin Ende Juni 2001 können wir halten", meinte Baudirektor Walter Hebsacker zu diesem Zeitpunkt.
(Brand, Storgards)
 

Links zum Thema:

Alle Infos der Stadt Salzburg Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Architekturstiftung Österreich Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Der Stadtverein mit einem Kommentar der Architekten Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
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Noch bis Ende Juni wird der Bauzaun stehen.
Noch bis Ende Juni wird der Bauzaun stehen.

Die Damen vom Fischrestaurant nebenan freuen sich auf den neuen Steg.
Die Damen vom Fischrestaurant nebenan freuen sich auf den neuen Steg.

Bald wird der S-förmige Steg vollendet sein.
Bald wird der S-förmige Steg vollendet sein.

 
     

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