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Ausgabe Nr. 25 - Freitag  16.4.1999 - Seite 1
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Was sein sollte...


Mit einem neuen Jugendschutzgesetz geben Salzburgs Politiker den Jugendlichen mehr Freiheiten und wollen so der Wirklichkeit naeherkommen.

 
Was heute noch serviert wird:

...Und was ist (auf Seite 2)

Das neue Salzburger Jugendschutzgesetz von A - Z (auf Seite 3)


Es haengt in jedem Lokal beim Eingang oder in einem mehr oder weniger dunklen Eck herum, und fristet sein Dasein meist auf vergilbtem Papier: Das Jugendschutzgesetz, das Salzburgs Jugendliche vor allem beim Alkoholkonsum und Ausbleiben in der Nacht im Zaum halten soll.


Wer allerdings an einem Samstagabend Innenstadtlokale besucht, dem duerften schon oefter einige Zweifel an der Wirksamkeit der Bestimmungen gekommen sein. Sechzehn- bis Achtzehnjaehrige sollen schon um Mitternacht nach Hause gehen? Solche Gedanken riefen bei vielen Jugendlichen bisher nur ein muedes Laecheln oder Unverstaendnis hervor. Denn wer hat nicht schon zumindest bei Tanzschul- oder Maturabaellen die Nacht zum Tag gemacht?


Dass Realitaet und Gesetz bei den Jugendschutzbestimmungen manchmal sehr weit auseinanderklaffen, haben auch Salzburgs Politiker, allen voran Jugendreferent LHstv. Gerhard Buchleitner, erkannt. Und so wurde im vorigen Dezember ein neues Jugendschutzgesetz beschlossen, das heuer am 1.April in Kraft getreten ist. Es bringt vor allem bei den Ausgehverbotszeiten groessere Veraenderungen. So wird den zwoelf- bis sechzehnjaehrigen vor Sonn- oder Feiertagen eine Stunde laenger gegoennt, waehrend fuer Jugendliche ueber 16 ueberhaupt keine Ausgehverbotszeiten mehr festgelegt werden. Allerdings haben auch bei ihnen die Eltern noch immer das letzte Wort. Denn fuer Gerhard Buchleitner greifen die Bestimmungen "dort, wo die elterliche Erziehung versagt oder zur Gaenze fehlt".


Die Alkoholbestimmungen wurden im Gegensatz zu den Ausgehzeiten verschaerft. Nun duerfen auch Geschaefte keinen Alkohol mehr an Jugendliche unter 16 verkaufen. "Haertere" Getraenke sollen auch weiterhin ueber 18jaehrigen vorbehalten bleiben.

Dass diese Verbote nicht einfach durchzusetzen sein werden, weiss auch Gerhard Buchleitner. Deshalb kuendigt er "stichprobenartige Kontrollen durch Polizei und Gendarmerie" an und weist auf die hoeheren Strafen hin: Bis zu 200.000 Schilling Strafe oder der sogar Entzug der Gewerbeberechtigung sollen Wirte und Haendler von den Jugendschutzbestimmungen ueberzeugen.
 

Links zum Thema:

Was das Familienministerium dazu sagt Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Computerspiel-Beratung Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Jugendförderung hat Vorrang vor Jugendschutz Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
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