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Ausgabe Nr. 121 - Dienstag  11.12.2001 - Seite 2
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Das Kaufverhalten der Österreicherinnen und Österreicher


Wieviel Herr und Frau Österreicher für ihre Geschenke ausgeben, und wann sie diese einkaufen, soll hier erörtert werden. Außerdem wird gezeigt, wo die Salzburger dem Weihnachtskaufrausch frönen.

 
Was heute noch serviert wird:

Die Weihnachtszeit - Kaufrausch oder Besinnlichkeit? (auf Seite 1)


Wieviel das Weihnachtsfest den Österreichern wert ist

Insgesamt werden die Österreicher heuer rund 19 Milliarden ATS in Geschenke investieren, das sind umgerechnet 1,381 Milliarden Euro.
Das bedeutet, dass der durchschnittliche österreichische Haushalt sich das Fest heuer circa 6.100 ATS (443 Euro) kosten lässt, also 200 ATS mehr als im letzten Jahr. Die häufig prognostizierten Umsatzzuwächse in Zusammenhang mit der Euro-Umstellung sind dennoch ausgeblieben, zumindest bisher.
Dieser Zuwachs lässt sich anhand der „Spectra“-Studie genauer erläutern. Laut dieser Umfrage kündigten 65 Prozent der Befragten an, gleich viel wie im Vorjahr auszugeben, 12 Prozent werden voraussichtlich um mehr Geld shoppen, 23 Prozent werden dieses Jahr die Einkäufe im Vergleich zum Vorjahr einschränken. Wenn man diese Relationen betrachtet, ergibt sich automatisch, dass die oben genannten 12 Prozent mit Sicherheit nicht nur 200 ATS mehr „verpulvern“ werden.


Wann geht Österreich Geschenke einkaufen?

Das Linzer Meinungsforschungsinstitut „Market“ veröffentlichte vor kurzem eine Studie, in der der Zeitpunkt der Weihnachtsvorbereitungen im Mittelpunkt steht.
33 Prozent der befragten Personen hatten demnach bereits Mitte November entschieden, was sie wem zu Weihnachten schenken werden.
38 Prozent gaben zu, erst in letzter Minute ihre Einkäufe zu tätigen. Der Rest wollte sich hierzu nicht äussern.
Aus dieser Befragung geht aber auch eindeutig hervor, dass jeder Zweite rund 14 Tage vor dem Fest den Großteil seiner Einkäufe erledigt.
12 Prozent wollen heuer zu Weihnachten gar nichts kaufen, damit liegt dieser Wert heuer einen Prozentpunkt höher als im Vorjahr.


Das Salzburger Weihnachtsgeschäft

Am ersten Advent-Wochenende ist der Umsatz etwa auf Vorjahresniveau gelegen, schätzt Helmut Eymannsberger, Geschäftsführer der Sektion Handel in der Wirtschaftskammer. Am besten haben wie jedes Jahr die „1-a-Lagen“, nämlich die Salzburger Innenstadt und die Einkaufszentren, abgeschnitten.
Dies hat sicher damit zu tun, dass diese beiden Einkaufsmöglichkeiten jeweils über ganz besondere Vorteile verfügen. Die Innenstadt trumpft durch das besondere Flair und vor allem durch den Christkindlmarkt auf. Hier kommen all diejenigen her, die nicht nur ihre Geschenke kaufen möchten, sondern sich auch auf Weihnachten einstimmen wollen. Ein Bummel durch einen der vielen Salzburger Christkindlmärkte ist dafür natürlich ideal.
Die Einkaufszentren, die auch Speckgürtel genannt werden, haben einen besonderen Vorteil durch genügend Parkplätze und eine Unmenge von Geschäften auf kleinstem Raum. Zu den Einkaufszentren und dem Speckgürtel können Sie im Artikel vom 27 November 2001 über das neue Fachmarktzentrum in Wals, neben dem Airportcenter, mehr lesen.

(alna)
 

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