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Ausgabe Nr. 24 - Donnerstag  15.4.1999 - Seite 2
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Kinderbetreuung in der Stadt Salzburg


"Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Es gibt zu wenig Plaetze. Melden Sie ihr Kind rechtzeitig an, seien sie hartnaeckig, fragen Sie nach und lassen Sie nicht locker."

 
Was heute noch serviert wird:

Krabbelstube - Ersatz fuer die "Familienidylle" (auf Seite 1)

Formen der Kinderbetreuung - Service (auf Seite 3)


Diese hoffnungsvollen Worte sind in einer Broschuere der Stadt Salzburg (herausgegeben vom Frauenbuero) nachzulesen. Kinderbetreuung ist nach wie vor ein heikles Thema. Die Kosten fuer einen Platz sind nicht gerade gering. Fuer Krabbelstuben, altersgemischte Gruppen und Tageseltern muessen die Eltern zwischen oeS 1.600.- und oeS 6.000.- aufbringen, fuer Kindergaerten und Horte ist der gesetzliche Mindestbeitrag mit oeS 500,- festgesetzt. Ein Ganztagsplatz in einem staedtischen Kindergarten in Salzburg kostet etwa oeS 1.500.-. Die Beitraege sind je nach Einkommen und Betreuungseinrichtung mindestens zehnstufig gestaffelt. Je hoeher der Verdienst, desto teurer wird auch der Platz fuer die Sproesslinge, und dieser ist ohnehin bekanntermassen Mangelware.

Wenn man endlich einen heiss ersehnten Platz bekommt, ist dieser manchmal nicht in unmittelbarer Naehe des Wohnsitzes, denn noch ist der Bedarf an Krabbelstuben nicht gedeckt und die Oeffnungszeiten der Einrichtungen entsprechen vielfach nicht den Beduerfnissen der Eltern. Am letzten Stichtag (15.10.1998) wurden dort 323 Kinder betreut. Bei Kindergaerten ist die Situation nicht mehr so prekaer. In Privatkindergaerten kuemmerten sich die BetreuerInnen zum selben Zeitpunkt um 1094 Kinder. Horst Buchinger von der Wohlfahrtsverwaltung im Magistrat 3 bestaetigt, dass hier eine Saettigung eingetreten ist.

Die Personalkosten werden nach dem Salzburger Tagesbetreuungsgesetz geregelt. Bei Kindergaerten teilen sich Land und Gemeinde die Kosten. Im Budget sind fuer Privatkindergaerten oeS 12.350.000,- und fuer Krabbelstuben, altersgemischte Kindergruppen und Betriebskindergaerten oeS 300.174.000,- vorgesehen. Tageselterneinrichtungen erhalten oeS 2.975.000,-. In der Stadt gibt es davon drei: Das Salzburger Hilfswerk, das Tageselternzentrum und die KOKO-GesmbH. 115 Kinder haben hier ihren Platz.

Besonders in letzter Zeit werden Betriebe dazu motiviert Betriebs-Kindergaerten einzurichten. Eines der neuesten Projekte plant die Entstehung eines derartigen Kindergartens im ehemaligen Arbeiterkammergebaeude in der Humboldtstrasse. Dort sollen die Kinder von Bediensteten der Gebietskrankenkasse, der Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter, vom Arbeitsmarktservice und der Arbeiterkammer betreut werden. Fuenf bis sechs Gruppen sind vorgesehen. Ein Rechtstraeger muss allerdings erst gefunden und das Gebaeude um zwei Millionen Schilling kindgerecht umgebaut werden.
 

   
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Wie das kleine Teufelchen, so brauchen auch die Eltern jede Menge Durchhaltevermögen.
Wie das kleine Teufelchen, so brauchen auch die Eltern jede Menge Durchhaltevermögen.

 
     

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