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Ausgabe Nr. 40 - Dienstag  30.11.1999 - Seite 4
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Salzburgs Promi-Surfer!


Salzburgs Bürgermeister tut es! Sepp Forcher hingegen will sich nicht mehr aufs virtuelle Brettl schwingen. Hans Krankl seinerseits bleibt lieber beim Fußball. Und die Festspielpräsidentin läßt bei Bedarf einstweilen noch surfen, was sich aber in den Weihnachtsferien gründlich ändern soll. Grundsätzlich sind sich Salzburgs Prominente allerdings einig: Das Internet ist eine affengeile (oder sagten sie: sehr interessante??) Angelegenheit.

 
Was heute noch serviert wird:

Editorial -
Der SalzBurger ist wieder da! (auf Seite 1)

Salzburg Clickt (auf Seite 2)

Kletzenbrot aus dem Internet (auf Seite 3)


Novum Internet. Noch nie gab es ein Medium, das einerseits so individuell und andererseits so global verwendbar war. Wir fragten bei einigen prominenten Salzburgern nach, wie sie es mit dem Web halten. Die Antworten sind ebenso interessant wie unterschiedlich. Aber urteilen Sie doch bitte selbst.

· Bürgermeister Heinz Schaden: Der Vorzeige-Surfer.
Internet-Anschluss zu Hause und im Büro. "Ich bin wahrscheinlich der erste Salzburger Bürgermeister mit einem Computer auf dem Schreibtisch. Das Internet benutze ich hauptsächlich dazu, wichtige Informationen zu sammeln. Vor allem nutze ich aber die Möglichkeit der E-Mail. Neben Briefeschreiben und Telefonieren hat sich für mich eine neue Ebene der Information aufgetan. Wenn ich in der Früh den Computer einschalte, schlägt er mir zuerst die Mail-Seite auf. Und dann geht´s los. Als Bürgermeister setze ich mich auch dafür ein, dass sich die Stadt Salzburg verstärkt im Internet präsentiert."

· Hans Krankl: Der Außenseiter.
"Ich bin eine technische Null, kann einen Computer nicht einmal einschalten, bin also in diesem Bereich ein echter Dinosaurier. Meine Kinder haben zu Hause einen Internet-Anschluss, und wenn mir mein Sohn einige Sachen erklärt, interessiert mich das auch sehr. Aber ich selbst lern´ das wohl nicht mehr. Trainer-Kollegen führen ihre Aufzeichnungen am Computer, das mache ich alles noch händisch."

· Sepp Forcher: Der Kontrapunkt.
"Das Internet kratzt mich nimmer. Im Hörfunk-Büro stehen jede Menge Computer herum. Aber ich bin ein Leser. Für mich sind Bücher alles. Lesen am Bildschirm hingegen plagt mich viel zu sehr. Im Zweifelsfall würde ich mir lieber 1000 Bücher kaufen als einen Computer. Ein Freund von mir beschäftigt sich mit dem Internet und Computern. Und wenn ich wirklich etwas brauche, druckt er mir die Seiten aus. Aber es ist natürlich schon was dran an dieser Sache. Vor allem, weil oberflächliches Wissen immer mehr gefragt ist. Ich bin schon froh, dass ich zu Hause ein Fax habe." Sepp Forcher verschließt sich auch sonst nicht der modernen Technik. So besitzt er etwa ein Mobiltelefon. Auch wenn er den für ihn praktikablen und sinngemäss richtigen Namen für das "Händy" gefunden hat, nämlich: "Handtelefon".

· Helga Rabl-Stadler: Die Reuige.
"Derzeit lasse ich noch surfen. Und zwar von meinen beiden Söhnen", gibt die Festspielpräsidentin unumwunden zu. Und fügt sogleich an: "Aber ich genier´ mich fast dafür, dass ich mit dem Internet noch nicht umgehen kann. Denn es ist fantastisch, welche neue Informationswelt sich da auftut. Ich werde auf jeden Fall die Weihnachtsferien dazu benutzen, mich diesbezüglich von meinen Kindern ausbilden zu lassen. Vor 20 Jahren habe ich den Computer in meinem Geschäft eingeführt und höchstpersönlich die Software ausgewählt. Aber wenn man damit nicht täglich zu tun hat, verlernt man´s einfach so schnell wieder." Was schätzt Frau Präsident besonders am Internet? "Die geballte Information. Neulich musste ich ein Referat über Architektur halten. Am Computer habe ich mir sehr schnell die Fakten zusammengesucht, für die hätte ich sonst ein paar Stunden lang mit Experten telefonieren müssen."

(pernod)
 

Links zum Thema:

Bürgermeister Heinz Schaden Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Hans Krankl im Netz Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Sepp Forcher im Internet Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Helga Rabl-Stadler - Die Salzburger Festspiele Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
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Surft und mailt schon kräftig: Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden.
Surft und mailt schon kräftig: Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden.

Hans Krankl: Ich bin eine technische Null, kann nicht einmal einen Computer selbst einschalten.
Hans Krankl: Ich bin eine technische Null, kann nicht einmal einen Computer selbst einschalten.

Sepp Forcher kratzt das Internet
Sepp Forcher kratzt das Internet "nimmer. Ich lese viel lieber Bücher."

Läßt sich in den Weihnachtsferien von ihrem Sohn ins Internet einweisen: Helga Rabl-Stadler
Läßt sich in den Weihnachtsferien von ihrem Sohn ins Internet einweisen: Helga Rabl-Stadler

 
     

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