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Ausgabe Nr. 64 - Dienstag  12.12.2000 - Seite 1
New Economy

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Wirtschaft im „Cluster“-Fieber


Im April 2000 fand die Salzburger Wirtschaft eine neue Möglichkeit zur Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit: Die Bildung von Clustern. Mit Hilfe des Landes Salzburg und eigens beauftragten Cluster-Managern sollen die Betriebe zum gegenseitigen Nutzen miteinander vernetzt werden.

 
Was heute noch serviert wird:

Das „SCENIC“-Projekt (auf Seite 2)


Im Jahr 1997 gab das Land Salzburg die Entwicklung eines neuen Wirtschaftsleitbildes in Auftrag. Das Ergebnis: Regional agierende Klein- und Mittelbetriebe stehen unter dem zunehmenden Druck der Globalisierung. Zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit startete im April dieses Jahres das Projekt SCENIC, mit dem Schwerpunkt der Cluster-Bildung in den Bereichen „Holz“ und „Digitale Medien“. Durch die vorherrschende Betriebsstruktur im Land Salzburg werden diese Gebiete als jene mit dem besten Wertschöpfungspotential angesehen: Betriebe mit ähnlichen Zielen, Strukturen und Ressourcen sollen miteinander vernetzt werden, um auf dem überregionalen wie internationalen Markt besser bestehen zu können. Kostspielige Aufgaben wie Werbung, Marketing oder der Rohstoffeinkauf in kleinen Mengen, die für einzelne Kleinbetriebe kaum zufriedenstellend zu bewältigen sind, können in Clustern durch gemeinsame Maßnahmen und die entstehenden Synergieeffekte wettbewerbsfähig gelöst werden.

Strukturverbesserung durch „vertikale“ und „horizontale“ Cluster

Was in der Steiermark durch den örtlichen Auto-Cluster bewirkt wurde, soll auch in Salzburg funktionieren. Die fast 12000 Arbeitnehmer der Holzbranche sind im Bundesland Salzburg auf über 650 Betriebe verteilt. Eine Vernetzung könnte auf zwei Ebenen Erfolge bringen: Durch „vertikale“ Cluster sollen Betriebe verbunden werden, die sich arbeitsteilig die Fertigung eines Produktes teilen, um so effektiver und kostensparender arbeiten zu können. Die „horizontale“ Lösung vernetzt Betriebe gleicher Branche, die durch gemeinsames Auftreten, beispielsweise in der Holzwirtschaft durch die Erstellung einer eignen „Linie“, ihre Marktposition verbessern können.

„Wir übernehmen die Moderatorentätigkeit“

Die Art der Cluster-Bildung obliegt dabei völlig dem Unternehmen. „Clustermanagement bedeutet für mich Offenheit in alle Richtungen,“ kommentiert Holz-Cluster-Manager Mag. Johann Gadermayr, „wie sich die Betriebe vernetzen, ist nicht unsere Sache. Von der Bildung einer gemeinsamen Ges.m.b.H. bis hin zum losen Interessensverbund stehen alle Möglichkeiten offen. Denn solange wir vom Land unterstützt werden, können wir uns in den Wettbewerb nicht einmischen. Wir übernehmen die Moderatorentätigkeit und versuchen zu steuern, quasi als Schnittstelle für die Unternehmen“.

Die Initiative des Landes Salzburg sieht einen Zwei-Jahres-Plan sowie eine Summe von insgesamt zehn Millionen Schilling vor, mit der Gadermayr die Holzbranche zur Cluster-Bildung animieren soll. Bisher waren die Reaktionen allerdings relativ verhalten. Als „Positiv abwartend“ bezeichnet der Cluster-Manager die Stimmung, und fügt hinzu: „Wenn sich zwei zusammenschließen, dann haben sie Angst, und trauen sich nicht, es zu sagen. Wir sind momentan noch damit beschäftigt, die Betriebe aus der Reserve zu locken.“

(roit)
 

Links zum Thema:

Wirtschaftsleitbild des Landes Salzburg Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Das Holz-Cluster-Konzept Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Der Digitale Medien-Cluster Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
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Unter diesem Motto will Salzburgs Wirtschaft punkten
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Fakten, Fakten, Fakten: Der Wirtschaftsstandort Salzburg
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Einer der wichtigsten Rohstoffe Salzburgs: Holz
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