Werbung Zurück zur aktuellen Ausgabe
Ausgabe Nr. 108 - Donnerstag  22.11.2001 - Seite 2
Werbung
     
  SalzBurger Köpfe
Neulich im SalzBurger:
am 21.6.2001
Endlich mal was los!


Der aktuelle Blick über den Tellerrand - rund um den SalzBurger

"Torball" ist ein Spiel beim dem Blinde versuchen das gegnerische Tor zu treffen. Zurück von der WM in Paris gibt's einiges zu berichten.

mehr dazu Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Die Festungskonzerte finden vom 22. bis 24. November ab 19.30 Uhr statt. Ort: Festung Fürstenzimmer. Karten sind ab ATS 396 erhältlich.

mehr dazu Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Der Eislaufplatz in der Altstadt belebte schon im Vorjahr die Altstadt. Am 18. Nov. öffnete er seine Pforten und wird bis 6. Jänner offen stehen.

mehr dazu Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Werke von Schumann und Beethoven gibt das Mozarteum Orchester heute Donnerstag im Mozarteum ab 19.30 Uhr zum Besten.

mehr dazu Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!


Alle frueheren Ausgaben - im SalzBurger-Archiv
Hier koennen Sie die Mannschaft des SalzBurgers kennenlernen!

Post an den SalzBurger abschicken

New York, New York - Teil 2


 
Was heute noch serviert wird:

New York, New York (auf Seite 1)

New York, New York – Teil 3 (auf Seite 3)


Man könne vor allem nicht mehr von der Hegemonie der westlichen Kunst beziehungsweise Kultur sprechen. Vor allem New York sei durch eine multikulturelle Gesellschaft gekennzeichnet. "Diese multikulturellen Einflüsse sind wichtig und haben einen prägenden Einfluss auf die Jugendkultur in New York", so Hegyi im Bezug auf die aktuelle Kunstszene im Big Apple. Kunst also, ohne zeitliche und kulturgeschichtliche Grenzen, die jedoch lokal stattfindet.

Ein weiterer "New York based Artist", der bei dieser Ausstellung mitwirkt, ist Carl Ostendarp. Seine Kunstwerke sind eine Kombination von Abstraktion und Pop-art. Auf den ersten Blick scheinen seine Bilder minimal. Monochrome Oberflächen in blau, lavendel, olivgrün oder schwarz bilden den Hintergrund für comic-hafte Körperteile wie Arme, Beine oder Hände. Bei längerer Betrachtung geben die Arbeiten ihre Komplexität frei. Die Positionierung der Objekte und die Farben, die er verwendet, sind ausgefallen und doch auf eine gewisse Art perfekt.

Die Zeichnungen, Gouachen und Collagen des in Brooklyn aufgewachsenen Künstlers Steven Parrino beziehen sich auf kulturelle Beispiele aus dem amerikanischen Underground, die vor allem in Cartoons, aber auch in Punk, No Wave, Garage oder Noise ihren Ausdruck finden. Aufgewachsen in Brooklyn noch bevor MTV die Kanäle durchflutete, waren für Steven Parrino Fernsehauftritte, wie die von "The Stooges" mit Iggy Pop in den späten 60er und frühen 70er Jahren, radikale Brüche mit damaligen Vorstellungen gesellschaftlicher Konventionen. Parrino gehört jener ersten Generation an, die durchgehend mit dem Medium Fernsehen groß geworden ist und auf diese Weise ein visuelles Potential erworben hat, das den Umgang mit Bildern und deren Geschwindigkeit durch Schnitt und Überlagerung selbstverständlich machte. "Schnelles Leben" und eine wahre Bilderflut assoziiert man auch unweigerlich mit einem Leben in der Metropole New York. Gerade in einer Galerie mit eher intimem, kammermusikalischem Ambiente entsteht so eine bizarre Wirkung.

Ein Spanier in New York

Einen unverwechselbaren Charakter verleiht der Ausstellung auch der in Spanien geborene, aber in New York arbeitende Juan Uslé. In seinem Blick wird eine geometrische Deckenkonstruktion ebenso wie ein fließendes Gewässer auf eine abstrakte malerische Struktur reduziert. Räumliche Tiefe wird im Nebeneinander farbiger Flächen aufgehoben, Bewegung wird in der abstrahierenden Sicht von Licht und Farben aufgefangen.

Reduktion auf das Essenzielle
Peter Halley reduziert seine Bilder auf geometrische Formen. Seine ikonographischen Elemente sind rechteckige Zellen, die durch lineare Leitungen verbunden werden. Peter Halley sieht in diesen geometrischen Formen eine Metapher für die Gesellschaft. Sie sollen individuelle Organismen und Netzwerke zeitgenössischer Existenzen darstellen.

Der gebürtige "Chicagoer" Christopher Wool reduziert den künstlerischen Ausdruck in seiner Malerei nicht um grundlegende Wahrheiten zu offenbaren, sondern verfolgt damit vielmehr das Ziel, dem Betrachter seine eigenen Erwartungen und Hoffnungen bewußt werden zu lassen.
(im)
 

Links zum Thema:

Comic - Kunst Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

American Underground aus Brooklyn Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

a spanish man in New York - Juan Uslé Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

Geometrische Formen als individuelle Organismen Link zu einer Seite ausserhalb des SalzBurgers!

   
<< vorige Seite nächste Seite >>

 

Carl Ostendarp <I>Untitled</I>, 2000; Quelle: www.dinaburgarts.com
Carl Ostendarp Untitled, 2000; Quelle: www.dinaburgarts.com

Steven Parrino <I>Untitled</I>, 1998; Quelle: www.cherry-art.com
Steven Parrino Untitled, 1998; Quelle: www.cherry-art.com

Juan Uslé; Quelle: www.galeon.com
Juan Uslé; Quelle: www.galeon.com

Peter Halley <i>Objective</i>, 2000; Quelle: www.waddington-galleries.com
Peter Halley Objective, 2000; Quelle: www.waddington-galleries.com

 
     

Big Brother Awards Austria